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Ahlen 2030 - Teilhabe und Verantwortungsübernahme von Migranten stärken

Ahlen 2030 – Projektansatz und Verfahren der Umsetzung

Die Frage, wie sich die Stadt Ahlen entwickelt, wenn im Jahr 2030 mehr als 50 % der unter 50-Jährigen einen Migrationshintergrund haben wird, war die Grundlage des Projektes.
Wie gestaltet sich das Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten in den 5 Handlungsfeldern: Freizeitverhalten, Engagement, Wirtschaft und Konsum, Identifikation und Bildung. Welche Aussichten für die Zukunft und welche Handlungsbedarfe und Ziele erwachsen daraus, war die andere Fragestellung.

Das Projekt hatte folgende Ziele:
1. Die Integrationsdebatte für Gruppen zu öffnen, die bisher nicht in Erscheinung getreten sind oder nicht angesprochen wurden.

2. Eine realistische Einschätzung im Bevölkerungsquerschnitt zu schaffen, indem Protagonisten aus allen gesellschaftlichen Bereichen befragt wurden hinsichtlich ihrer Einschätzung der aktuellen Situation und der Perspektive für 2030.

3. Aus den Sichtweisen der Befragten, sollten Maßnahmen für die Zukunft entwickelt werden.

Befragt wurden deshalb Vertreter aus folgenden relevanten gesellschaftlichen Gruppen:
Agentur für Arbeit, Anwälte, Banken, DRK, Feuerwehr, Jugendorganisationen, Kirchen, Kulturorganisationen, Makler, Migrantenvereine, Flüchtlingsberatungsstelle, Moscheen, Parteien, Polizei, Schulen, Sportvereine, Stadt/Verwaltung, VHS, Stadthalle, Wirte-Verband, Wirtschaftsverbände (Pro Ahlen, Industrie- u. Wirtschaftsclub, Wirtschaftsförderung) Wohlfahrtsverbände, Zeitungen.

Kein anderer vergleichbarer Bericht der Kommunen zu Themen wie Familie, Inklusion oder Integration hat so viele verschiedene Akteure einbezogen – insbesondere Akteure außerhalb der Kernzielgruppe.
Befragt wurden insgesamt 65 Personen:
43 männlich | 22 weiblich | 46 deutschstämmig | 19 mit Migrationshintergrund
In zwei Befragungszyklen vom 01. – 06.06.2012 und vom 11. – 13.07.2012 wurden in halbstrukturierten Interviews von 30 - 60 Minuten an Hand eines Fragebogens die Meinungen und Einschätzungen erhoben.
Durch einen Vorbericht und vorhandene Thesen hatten alle Beteiligten die Gelegenheit, sich auf einem Workshop am 08.09.2012 zu äußern.

Der Endbericht fasst die Ergebnisse der Interviews und der Workshops sowie Schlussfolgerungen der TAVAK-Stiftung und PariSozial zusammen und wurde am 05.10.2012 auf dem „Tag der Integration“ vorgestellt.
Das Projekt 2030 hat den Anspruch eine Perspektive auf der Basis von Interviews mit Praktikern und Protagonisten zu entwickeln.
Wissenschaftliche Kriterien, wie etwa eine ausgewiesen repräsentative Auswahl und Verfahren der Datenerhebung und Interpretation, konnten deshalb nur eingeschränkt berücksichtigt werden.

Der Bericht
Eine Präsentation über das Projekt von der Stadt Ahlen

 



 
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