Seite drucken   Sitemap   Mail an Innosozial   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  

INTEGRATIONSAGENTUR

Logo Integrationsagentur

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt auf eine systematische Integrationsarbeit zwischen Kommunen, Freien Trägern und dem Land. Seit 2007 fördert das Land Nordrhein-Westfalen in Trägerschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Integrationsagenturen für die Belange von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

Die Integrationsagenturen wollen sich auf gesellschaftlicher Ebene für Integration einsetzen, Chancen und Probleme erkennen und Entwicklungen anstoßen. Um dieses Ziel zu erreichen, richten sich ihre Angebote vor allem an freie und öffentliche Träger, Kommunen, Schulen und Migrantenselbstorganisation.

Die Integrationsagentur der Innosozial gGmbH fördert im Kreis Warendorf das Zusammenleben in Vielfalt.

Die Herkunft eines Menschen ist nur ein Merkmal seiner Persönlichkeit. Wir respektieren Unterschiede und bauen Brücken für Gemeinsamkeiten.

Wir unterstützen Einrichtungen (vom Kindergarten über das Krankenhaus bis hin zum Seniorenheim) dabei, die Zugewanderten frühzeitig zu erreichen, angemessen zu informieren und zu versorgen. Wir helfen dort, wo es im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu Problemen kommt, fördern und unterstützen in Stadtteilen die Eigeninitiative von Migrantenselbstorganisationen.
Maßgeblich für den Erfolg der Maßnahmen ist die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Vereinen sowie die Begleitung, Vernetzung und Bündelung von integrationsrelevanten Aktivitäten.

Integrationsagenturen arbeiten auf der Grundlage einer jährlich zu erstellenden Sozialraum- und Bedarfsanalyse. Daraus leiten sie ihre Aufgaben innerhalb der vier Eckpunkte ab.

1. Eckpunkt
Bürgerschaftliches Engagement von / für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

  • systematische Erkundung von Einsatzfeldern für Ehrenamtliche und Multiplikatoren mit und ohne Zuwanderungsgeschichte
  • systematische Erkundung der Potenziale der Migrantenselbstorganisationen
  • Motivierung und Aktivierung von Ehrenamtlichen, Multiplikatoren und Migrantenselbstorganisationen für die Integrationsarbeit
  • Qualifizierung/Begleitung von Ehrenamtlichen, Multiplikatoren und Migrantenselbstorganisationen
  • Begleitung und Organisation des Einsatzes von Ehrenamtlichen
  • Mobilisierung und Unterstützung von Selbsthilfe

2. Eckpunkt
Interkulturelle Öffnung:

  • Beratung und Begleitung von interkulturellen Öffnungsprozessen
  • Konzeptentwicklung, Organisation und Durchführung von Fortbildungen
  • Einrichtungen zu Fragen der interkulturellen Öffnung beraten und begleiten: Kindergärten, Beratungsstellen oder soziale Dienste können sich an uns wenden, wenn sie Unterstützung, Beratung oder Weiterbildung benötigen um Zugewanderte besser zu erreichen
  • Heranführung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte an die sozialen Einrichtungen und Dienste

3. Eckpunkt
Sozialraumorientierte Integrationsarbeit

  • systematische Konzipierung von Angeboten auf Basis einer Sozialraumanalyse
  • Einbezug von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in die Planung von Angeboten
  • Kooperation mit den agierenden Institutionen, Migrantenselbstorganisationen, Netzwerken und Projekten
  • Projekte und Kooperation mit im Integrationsfeld aktiv tätigen Einrichtungen
  • Übernahme einer Brückenfunktion zwischen vorhandenen Angeboten und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Konfliktmanagement und Mediation

4. Eckpunkt
Antidiskriminierungsarbeit:

  • zum Thema Diskriminierung sensibilisieren und informieren
  • Bildungsarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • Antidiskriminierungsarbeit in Kooperation mit Netzwerken vor Ort

KONTAKT:

Agnieszka Bednorz
Kultur- und Sozialanthropologin, BA | Projektmanagerin (IAPM)
Zeppelinstr. 63
59229 Ahlen
Tel. 02382 7099-412
Fax 02382 7099-18
E-Mail

Gefördert durch:

 

Agnieszka Bednorz
Agnieszka Bednorz


 
top