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Pressemeldungen der Innosozial gGmbH

Sommergrillfest für Pflegefamilien der Innosozial Ahlen

29. Mai 2019

Bereits vor dem kalendarischen Sommeranfang lud der Fachdienst Pflegefamilien, Beratung und Vermittlung der Innosozial in Ahlen zu einem sommerlichen Grillfest an ihrem Standort Am Röteringshof ein. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein kamen Groß und Klein auf ihre Kosten. Für die Kinder gab es, mit professioneller Betreuung, ein abwechslungsreiches Angebot. So konnte die hauseigene Turnhalle zum Toben, Klettern, Springen und Tanzen genutzt werden und der große Garten diente zum Spielen im Freien. Die Pflegeeltern nutzten die Zeit, um untereinander in einen Erfahrungsaustausch zu gehen und sich gleichzeitig besser kennenzulernen. Durch solche Angebote, wie dieser Grillnachmittag für die ganze Familie, auch leibliche Kinder waren mit von der Partie, können Freundschaften entstehen. Die Pflegeeltern treffen sich im privaten Kontext, Pflegekinder können miteinander spielen und die Eltern bleiben im Austausch. Solche Kontakte werden von den Mitarbeitern des Fachdienstes sehr begrüßt und so gut es geht unterstützt.
Die Innosozial Ahlen bereitet regelmäßig Pflegefamilien vor und bietet Schulungen für den Bereich der Dauerpflege und Bereitschaftspflege an. Für beide Bereiche sucht die Innsozial Familien, Paare oder Einzelpersonen. Interessierte Personen können sich bei der Innosozial Ahlen, Andrea Eickhoff unter 02382-7099-93 oder eickhoff@innosozial.de melden. Besuchen Sie auch gerne unsere Homepage, auf der Sie ausführliche Informationen sowie einen kurzen Info-Film rund um das Thema Pflegekinder finden.

Betreuerin Sophie Schlüter, Pädagogin (M. A.) mit zwei Pflegekindern.



Nachsorge der Innosozial gGmbH erhält Förderung der Aktion Mensch. „Bunter Kreis Warendorf“ erweitert sein Tätigkeitsfeld.

29. Mai 2019

Sozialmedizinische Nachsorge für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien

Ahlen. Das Leben mit einem chronisch kranken Kind mit der Diagnose Diabetes Typ I stellt Familien vor große Herausforderungen und bringt Eltern und Angehörige oft an die Grenzen der Belastbarkeit. Mit der Diagnose „Brach für uns eine Welt zusammen!“ berichtete eine betroffene Familie der Koordinatorin der Sozialmedizinischen Nachsorge Frau Gerwin. Diese Problemlage und der Bedarf an Unterstützungsleistungen wurden den Mitarbeitern der Innosozial gGmbH in den letzten Jahren immer wieder durch Anfragen von Eltern und Fachkräften deutlich. Diabetes Mellitus Typ I ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und die Neuerkrankungsraten steigen dem Helmholtz-Zentrum in München zufolge pro Jahr um ca.3-4 Prozent.
Das neue Angebot der Innosozial gGmbH richtet sich an chronisch kranke Kinder / Jugendliche und Familien mit hohen Belastungen und möchte den Übergang von der Krankenhausbehandlung (nach ärztlicher Verordnung) in die ambulante Versorgung unterstützen. Die Nachsorge begleitet die Familien im Auftrag der Diabetologen auch in den jeweiligen Lebenswelten der Kinder (Kita, Schule etc.), gibt Hilfestellung bei der Umsetzung der Therapie zu Hause, begleitet bei Arztbesuchen und möchte bei der Krankheitsbewältigung unterstützen. Das Angebot bietet Unterstützung für Familien mit Kindern mit Diabetes mellitus Typ I im Kindesalter von der Babyphase bis zum 14. Lebensjahr im Einzelfall auch danach an.
Die Sozialmedizinische Nachsorge der Innosozial gGmbH ist Mitglied des „Bunten Kreis Deutschland“ mit dem Sitz in Augsburg und wurde 2018 erneut nach den Standards des Augsburger Qualitätsverbundes Re-Akkreditiert. Das ausgesprochene Ziel des Bundesverbandes „Bunter Kreis“ Augsburg (www.bunte-kreise-deutschland.de) ist die bundesweite, flächendeckende Versorgung von betroffenen Familien mit sozialmedizinischer Nachsorge. Der Aufbau des Fachdienstes und der Start dieses neuen Angebotes für die Region wurden und werden durch eine erneute Förderung über 3 Jahre der „Aktion Mensch“ ermöglicht.

Weitere Informationen können Interessierte telefonisch unter der Telefonnummer: 0 23 82 / 70 99 –0 / -35 bei Frau Gerwin oder Frau Wenge oder unter www.innosozial.de erhalten.



Vortrag zum Thema Resilienz

4. April 2019

„Das Fortbildungsangebot ‚Resilienz‘, welches durch das Beratungszentrum für Alleinerziehende und andere Familien der Innosozial gGmbH, kurz BAZ genannt, durchgeführt wurde, stieß auf großes Interesse.
Nachdem die Psychologin Frau Anna Göcke aus Münster erläuterte, was Rsilienz bedeutet, fand ein reger Austausch unter den Teilnehmer*innen statt.
Deutlich wurde hierbei, dass das Thema Resilienz zur heutigen Zeit viele Menschen anspricht.
Unter Resilienz versteht man die innere seelische Widerstandskraft (Stabilität und Flexibilität,) die einem hilft, um an Schicksalsschlägen nicht zu zerbrechen. Die Ergebnisse der Resilienzforschung zeigen auf, dass es unter bestimmten Voraussetzungen gelingt, die seelische Widerstandskraft aufzupäppeln.
Ca 20 Personen nahmen an dem Vortrag am Standort „Röteringshof“ in Ahlen teil.“



Besuch bei Innosozial in Ahlen
Diekhoff: Psychologische Betreuung von Geflüchteten wichtig

1. März 2019

Der FDP-Landtagsabgeordnete Markus Diekhoff, Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtages NRW, hat sich mit Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller und seinem Team über die Förderung psychologischer Betreuung von Flüchtlingen ausgetauscht. Die Innosozial gGmbH ist in diesem Feld im Kreis Warendorf sehr aktiv und bemüht mit anderen sozialen Einrichtungen im Kreis Warendorf und darüber hinaus, zu kooperieren, um ein möglichst vielfältiges und effektives Netzwerk zu gestalten. Das psychosoziale Traumazentrum hat in 2 Jahren 170 Flüchtlinge behandelt.

Im Gespräch standen die Themen weiblicher Genitalverstümmelung sowie PTBS (Postraumatische Belastungsstörungen) bei Flüchtlingen auf der Agenda. „Beides wird in der Öffentlichkeit wenig thematisiert und daher ist es umso wichtiger, diese Themen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“ so Zöller, der sich über den Austausch freute.

„Wir haben zur weiblichen Genitalverstümmelung gerade in der letzten Woche im Landtag einen Antrag eingebracht, um durch intensive Informations- und Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein in der Bevölkerung sowie in den staatlichen und nicht-staatlichen Organisation zu schärfen um somit die Handlungsbereitschaft in konkreten Gefährdungsfällen zu erhöhen“ erläuterte Diekhoff das Problembewusstsein der NRW-Koalition. „Ich freue mich, dass das Team von Innosozial sich dieses Tabuthemas annimmt und Betroffenen kompetent zur Seite steht“, sagte Diekhoff.

Hauptgesprächsthema waren aber die Traumata von vor Krieg geflüchteten Menschen. Die traumatischen Erlebnisse vor und während der Flucht und das Warten auf einen Asylbescheid bringen diese Menschen an ihre psychische Leistungsgrenze. Viele Flüchtlinge leiden daher unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Gerade Kinder sind massiv betroffen. Innosozial bietet hier, gefördert unter anderem von der Aktion Mensch, Therapie und Beratung an. Eine schwierige Arbeit, da es in den Kulturräumen vieler Geflüchteter kein Verständnis für psychische Krankheiten gibt. „Wir müssen hier sensibilisieren um den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen zu können. Die Traumata hemmen oftmals auch das Erlernen wichtiger neuer anderer Fähigkeiten - auch den Erwerb der deutschen Sprache. Die Menschen brauchen daher Unterstützung, damit die Integration gelingen kann“ erklärte Psychologin Angelika Dittmann.
Der besondere Vorteil des psychosozialen Zentrums von Innosozial ist die Kompetenz in vielen Herkunftssprachen, der kulturelle Hintergrund und die Weiterbildung als Traumatherapeutinnen
„Mir ist es wichtig, dass weiterhin gute Arbeit in der psychologischen Betreuung der Geflüchteten geleistet wird. Das ist im Interesse auch unserer Gesellschaft, dass sich solche Probleme nicht chronifizieren. Dauerhaft wünscht sich Diekhoff jedoch auch eine bessere Integration niedergelassener Psychiater und Psychologen in die Arbeit. Wir dürfen im Gesundheitssystem keine dauerhaften Doppelstrukturen aufbauen“, sagte Diekhoff abschließend und versprach Unterstützung bei der Fortführung der Förderung der Arbeit von Innosozial mit Flüchtlingen.

(v.l.n.r.): Markus Diekhoff, Jacqueline Gehrcke, Angelika Dittmann, Anna-Lena Hoffmann, Schahrasad Abiad und Dietmar Zöller.



Fußball ohne Ende für die Grundschulmädchen in Ahlen

4. Februar 2019

Ahlen. Am 23. Februar 2019 darf man wieder verschiedene Ahlener Grundschulen mit ihren eigenen Mannschaften beim 6. Ahlener Mädchenfußballturnier begrüßen. Das Turnier findet im Rahmen des „Beyer Girls’ Cup“ in der Sekundarschulhalle in Ahlen statt. Fünf Ahlener Grundschulen sind dieses Jahr vertreten. Im Modus Jeder gegen Jeden“ werden die Mädchenfußballmannschaften von der Barbaraschule, Diesterwegschule, Lambertischule, Martinschule und der Paul-Gerhardt-Schule gegeneinander Fußball spielen. Das Mädchenfußballturnier wird schon zum 6. Mal von Innosozial in enger Kooperation mit der Frauen- und Mädchenabteilung des Ahlener Fußballvereins Rot-Weiß-Ahlen organisiert. „Das Turnier ist nicht mehr von der Ahlener Geschichte wegzudenken“ freut sich Marco Beyer, Turnierorganisator.
Das jährliche Mädchenfußballturnier ist ein wesentlicher Baustein des bereits erfolgreichen Innosozial-Projektes „Sport macht stark - starke Mädchen durch Fußball“. Auf Grundlage der wöchentlichen Fußball-Arbeitsgemeinschaften an den kooperierenden Grundschulen lernen die Mädchen unabhängig von Herkunft, Religion oder Kultur, mit dem runden Leder umzugehen und bekommen die Taktik und Technik des Sportes von qualifizierten Fußballassistent*innen vermittelt. „Mit unserem Projekt greifen wir die Begeisterung der Mädchen auf und nutzen die integrative Kraft des Sportes“, berichtet die Leiterin des Innosozial-Projektes Agnieszka Bednorz.
„Für uns steht im Projekt Chancengleichheit und Teamgeist im Mittelpunkt. Aus dem Grund wird beim Turnier jedes Mädchen unabhängig vom erlangten Platz geehrt“, erklärt Innosozial Projektbetreuerin Olga Vasileiadou. „Gegenseitiger Respekt und Toleranz stehen im Vordergrund. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz!“ ergänzt Martin Temme, RW Ahlens Frauenfußball-Abteilungsleiter.
Das Projekt ist vom Landschaftsverband Westfallen Lippe finanziert. Weitere Infos unter www.innosozial.de.

Sind auf das bevorstehende Event gespannt (v.l.n.r.): Julian Pusch, Alexandra Bode, Agnieszka Bednorz, Olga Vasileiadou, Martin Temme, Fatih Tas und Marco Beyer.



Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Elke Kreutzer
Zeppelinstr. 63
59229 Ahlen
Tel.: 02382 7099-24
Fax: 02382 7099-29
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