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Pressemeldungen der Innosozial gGmbH

Anmerkung in eigener Sache:
Aus Gründen des Urheberrechtes sind hier nur solche Pressemeldungen abgebildet, die die Innosozial an die Presse mit der Bitte um Veröffentlichung.eingereicht hat.
Darüber hinaus gibt es in der Tagespresse weit aus mehr Artikel zu konkreten Veranstaltungen, zukünftigen Entwicklungen oder durchgeführten Konzeptionen bzw. Projekten des Unternehmens.



Beständigkeit und Weiterentwicklung

Ahlen, 21.07.2020

Das BAZ (Beratungszentrum für Alleinerziehende und andere Familien) der Innosozial gGmbH stellt seinen Jahresbericht 2019 vor

Das BAZ ist seit über 30 Jahren eine beständige Anlaufstelle und bietet als Kernstück der Arbeit passgenaue Beratungsangebote für Familien in Trennung und Scheidung mit Fokussierung auf die Interessen und Nöte von Kindern und Jugendlichen und deren Erziehung.
Die Dringlichkeit dieser Beratungsarbeit wird durch die erhöhten Beratungszahlen bestätigt. Im Jahr 2018 wurde das BAZ von 166 Elternpaaren angefragt; im Jahre 2019 erhöhten sich die Anfragen um 108 Paare auf 274.
Sowohl bei den Beratungen in den 20 Familienzentren (mit 33 Einrichtungen), mit denen die Innosozial gGmbH in Kooperation steht, als auch beim Austausch mit weiteren Fachleuten ist ein enormer Anstieg zu verzeichnen. „Dies ist ein Hinweis darauf, dass eine Vernetzung innerhalb der Fachdisziplinen immer wichtiger wird und zudem die Problematiken der Hilfesuchenden vielschichtiger werden“, erläutert Andrea Sander, Leiterin der Beratungsstelle.
2019 erlebte das BAZ-Team die Veränderung, dass Eltern, die sich trennen wollen, eher als in den Jahren zuvor professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ein großer Teil lässt sich während und nach der Trennung durch das BAZ begleiten. Dadurch kann einerseits der Stress zwischen den Eltern vermindert werden und andererseits können die Eltern planvoller Absprachen treffen, was sich positiv auf die Kinder auswirken kann.
Ziel ist es, von den aufsuchenden Eltern, dass die Väter noch stärker an der Erziehung und Betreuung der Kinder beteiligt werden. Denn mit der Trennung auf der Paarebene endet nicht gleichzeitig die väterliche Sorge für die gemeinsamen Kinder.
Trotz Trennung der Eltern soll gemeinsam die Verantwortung übernommen werden, um den bestehenden Alltag der Kinder weiterhin zu ermöglichen. Das setzt voraus, dass beide Eltern sich dazu bereit erklären, viele Absprachen zu treffen, damit die Organisation des „neuen Familienalltags“ auch gelingt.
Eine partnerschaftliche Einstellung ist eine Grundlage, um Kinder nach der Trennung gemeinsam zu erziehen.
Weitere Infos unter: www.innosozial.de

Foto (© Innosozial aus dem Jahr 2017) :
Blicken auf ein Jahr mit vielen interessanten Begegnungen zurück (v. l.): Andrea Sander, Carsten Mertzen und Raphaela Schönherr-Carneim.



Markt 1 in Ahlen wird wieder belebt.

Ahlen, 17.07.2020

In das lange leerstehende Haus am Markt 1, das bis vor 2 Jahren ein Optikergeschäft beherbergte, soll im nächsten Jahr wieder Leben einziehen.
„Auf 3 Etagen und durch einen Aufzug barrierefrei, sollen Therapie- und Förderräume für ein heil-pädagogisches Frühförderzentrum entstehen“, informiert Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Beginnend mit einer ärztlichen und psychologischen sowie heilpädagogischen Diagnostik werden Kinder mit Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen optimal durch ein interdisziplinäres Team betreut. „Im Alter von 0-6 Jahren können Eltern in einer offenen Beratung sich ohne Rezept oder Überweisung beraten lassen“, nennt Zöller als großen Vorteil. Wenn dem Kindearzt, der Ta-geseinrichtung oder den Eltern selbst etwas auffällt, dann ist Markt 1 zukünftig die erste Adresse. Ergänzend zu Ärzten, Psycholog*innen und Heilpädagog*innen sind Logopäd*innen, Krankengym-nast*innen und Ergotherapeut*innen sowie Fachkräfte aus der Sozialarbeit und Rehapädagogik für die Kinder von 0- 6 Jahren da.
Eingebunden ist das Frühförderzentrum in das ganzheitlich vernetzte Konzept der Innosozial, das viele Formen der Beratung und Begleitung wie beispielsweise Familien- und Schwanger-schafts(konflikt)beratung, Erziehungshilfen, Autismustherapie und Betreutes Wohnen vorhält.
Über die rein fachliche Arbeit hinaus will Innosozial im Herzen der Stadt auch Begegnung, Kunst und Kultur anbieten. Wie mit der heutigen Ausstellung eines Mitgliedes des VHS Kunstkurses erhalten zukünftig regionale und überregionale Aussteller*innen, Musiker*innen und andere Kulturanbieter Gelegenheit für Kurse, Auftritte und Sessions.
Begonnen wird das kulturelle Angebot mit einer Ausstellung des Ahlener autodidaktischen Künstlers Heinz Josef Heese in den großen Schaufenstern. Heese stellt eine kleine Auswahl seiner Gemälde vor, in denen er die Malerei im klassischen Sinne für sich immer wieder neu entdeckt. In erster Linie malt Heinz Josef Heese jedoch für sich selbst. Erst wenn ein Bild gut geworden ist, ist er zufrieden. Die Anerkennung der Öffentlichkeit ist für ihn weniger wichtig. Deshalb ist es auch seine erste Ein-zelausstellung. Die Ausstellung dauert 3 Wochen.
Stühle und Tische innen und vor der Tür laden zukünftig alle ein – kleine aber feine Angebote inklusiv und multikulturell gemäß der im letzten Jahr von Innosozial durchgeführten Studie „Kultur für alle und mit allen“. „Darin wird als Fazit mehr Vielfalt und das Einbeziehen aller Kulturen in Feste, Events und Treffpunkte gefordert“, unterstreicht Zöller. Ein konkretes fachliches und kulturelles Konzept verspricht der Geschäftsführer für den Herbst.



Dr. Hochsommer im JuK Haus Ahlen

Ahlen, 16.07.2020

Am 04.08.2020 bietet die Beratungsstelle VARIA das Projekt Dr. Hochsommer erstmalig im JuK Haus in Ahlen an. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Sie richtet sich an alle interessierten Jugendlichen ab 13 Jahren. Bela Bartels und Bastian Weitzner von der Beratungsstelle VARIA möchten in Mädchen- und Jungengruppen über Themen rund um Freundschaft, Liebe und Sexualität sprechen. „Wie ist Verliebt sein? Wie küsst man richtig? Was ist das beste Verhütungsmittel?“ Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen unter der E-Mail Adresse: juk-haus@stadt.ahlen.de oder persönlich im Café vor Ort.



Gelungenes Online-Treffen mit südosteuropäischen Familien während der Corona-Krise

Ahlen, 10.07.2020

Basteltüten für Kinder vom Innosozial und Jugendhilfswerk als Bonus
Das Innosozial Projekt „Gleiche Kinder - gleiche Chancen“ richtet sich in erster Linie an süd-osteuropäische Kinder im Grundschulalter und ihre Familien. Anhand der geplanten Aktivitä-ten zielt das Projekt durch seinen klaren antirassistischen Charakter darauf, die neuzuge-wanderten Kinder vor Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen zu schützen und Raum für ihre Selbstentfaltung zu schaffen.
„Unser Projekt wird bereits seit 2018 durchgeführt und wir sind mit den bisherigen Ergebnis-sen sehr zufrieden. Wir haben mit der Zielgruppe gute Erfahrungen gemacht. Anders als in der Öffentlichkeit wahrgenommen, finden sich im Projekt viele (neu)zugewanderte Familien, die sich integrieren wollen, motiviert sind und Engagement zeigen“, berichtet Projektleiterin Agnieszka Bednorz. Dank der weiteren Förderung vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) wird das Projekt bis Ende April 2021 fortgesetzt.
Seit 2018 werden im Rahmen des Projekts eine Kulturbrücke, eine theaterpädagogische Arbeitsgemeinschaft, Lernförderung und ein Eltern-Kind-Treffen organisiert. Dank der engen Kooperation mit der Diesterwegschule und der Arbeiterwohlfahrt (Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems) können sowohl das schulische Umfeld als auch die Eltern bei den angebotenen Projek-taktivitäten mit einbezogen werden. Die gute Zusammenarbeit mit dem bulgarischen Verein Jan Bibijan in Münster erleichtert den Zugang zur Zielgruppe.
Durch die Corona-Krise wurde die Umsetzung allerdings in der bisherigen Form nicht mehr möglich. Daher wurden die Angebote in digitale Formen umgestellt. „Sehr erfreulich ist, dass die Angebote in digitaler Form überraschend gut angenommen wurden. Das Interesse der Zielgruppe ist hoch. Es haben bereits Eltern-Kind-Treffen online stattgefunden“, erklärte Pro-jektmitarbeiterin Ergül Aydemir. Bei den regelmäßigen Eltern-Kind-Treffen steht als wesentli-cher Projektbaustein die Erziehung und Kinderförderung in den Familien im Vordergrund. Die direkte intensive Zusammenarbeit im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe soll dazu beitragen, dass die von Ausgrenzung betroffenen Kinder aus Südosteuropa gleiche Zugänge zu außerschulischen kulturellen und sozialen Angebote erhalten und neue Freizeitgestaltungs-möglichkeiten kennenlernen. Im Mittelpunkt steht dabei die Einführung ins deutsche Bil-dungssystem, damit die zugewanderten Eltern in ihren Erziehungskompetenzen gestärkt werden und sich allmählich im Alltag besser orientieren können.
Ein weiterer Projektbaustein ist die Arbeitsgemeinschaft für Erstklässler in der Diester-wegschule, die wöchentlich mit einer Theaterpädagogin stattfindet. Durch pädagogische Bastel- und Spielmöglichkeiten können Kinder ihre eigenen Talente entdecken und damit ihre Fähigkeiten und soziale Kompetenzen stärken. Aufgrund der Corona-Krise wurde das Format ebenfalls auf Online-Treffen umgestellt. Auch hier wurde das Angebot von den Erstklässlern gut angenommen. Ziel des Angebots besteht darin, während der Corona-Krise Online-Treffen mit Kindern durchzuführen, um Freizeitaktivitäten wie z. B. Bastel-, Kreativ- und Bewegungsangebote anzubieten und dabei die Ressourcen der Familien zu nutzen. Durch Online-Treffs wird der Kontakt beibehalten, ein Austausch untereinander ermöglicht und zu-sätzlich Kinder dazu ermuntert, neue individuelle kreative Ideen zu entwickeln.
Eine besondere Freude konnte den Kindern durch die Aktion „Wortvergnügen“ vom Jugendstil -Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW in Trägerschaft vom LAG Jugend und Literatur NRW e.V. gemacht werden. Die Aktion bringt Geschichten in Tüten zu Kindern.
Für die vielen Kids, die momentan zu Hause sitzen und die auf der Suche nach neuen Be-schäftigungen sind, verschenkt das Kinder- und Jugendliteraturzentrum Jugendstil NRW „Wortvergnügungstüten“. Die Tüten sind jeweils bestückt mit dem humorvollen Bilderbuch „Seepferdchen sind ausverkauft“ und passendem Spiel- und Bastelmaterial. Von den Pro-jektmitteln hat Innosozial die Tüten mit weiteren Bastelutensilien wie Wachsmalstiften, Knete, Malvorlagen, Schere, Kleber, Buntstifte, Bleistifte, Anspitzer und mit buntem Papier ergänzt, so dass die Kinder kreative Gestaltungsmöglichkeiten während den Online-Sitzungen haben.
Die Aktion ist Teil der kontaktfreien Literaturangebote des Kinder- und Jugendliteraturzent-rums. Insgesamt 500 Wortvergnügungstüten werden in elf Städten in NRW an Kinder ver-schenkt! Vor Ort werden die Tüten von unterschiedlichen Partnern verteilt: „Daher freuen wir uns als Partner, den Kindern aus der AG die Tüten verteilen zu können, die wir in den weite-ren Online-Treffen einsetzen werden“, so Bednorz weiter.
Mehr Infos und Online-Aktionen sind auf der Webseite des Vereins zu finden: www.jugendstil-nrw.de. Infos zum Projekt „Gleiche Kinder - gleiche Chancen“ unter www.innosozial.de

Mert mit Tüte



Studierende der Innosozial gGmbH zeigen sich begeistert

Ahlen, 25.06.2020

Mittlerweile studieren 8 Frauen und Männer bei Innosozial berufsbegleitend oder dual an der SRH Hamm und jetzt auch die erste an der IUBH Dortmund. In der Verbindung von Theorie und Praxis zieht Innosozial so zukünftige Mitarbeiter*innen heran oder qualifiziert langjährige Kolleg*innen, die den Bachelor-Abschluss zur Karriereentwicklung anstreben. „Unsere Motivation ist, dass wir in Zeiten von Fachkräftemangel neue Kolleg*innen und schon längere Beschäftigte selber ausbilden, die dann schneller und besser den Berufseinstieg oder neue Positionen angehen können“, sagt Dietmar Zöller als Geschäftsführer der Innosozial.
Und er fügt hinzu: „Das ist natürlich auch Ausdruck von Innovation, wo wir neue Wege beschreiten.“
Wenn dann Monja Splettstößer, als Heilerziehungspflegerin im Betreuten Wohnen, über das Studium sich so qualifiziert, dass sie direkt eine Leitungsposition einnimmt, dann war das, wie sie erklärt „zwar viel Schufterei, aber es hat sich gelohnt.“ Phil Anhalt als so genannter dualer Student mit 3 Monaten Studium und 3 Monaten Praxis, sagt: „Ich würde es immer wieder so machen statt eines normalen Studiums an einer öffentlichen Fachhochschule.“
„Da wollen wir natürlich auch etwas von haben“ erläuterte Dietmar Zöller den Studierenden in einer kürzlich stattgefundenen Besprechung zum Semesterausklang. „Wenn wir 500 bis 700 Euro im Monat Studiengebühren zahlen, dann erwarten wir Engagement über den reinen Hochschulabschluss hinaus. Wir erwarten die Verinnerlichung des Leitbildes und dass Sie von Beginn Ihrer Tätigkeit in einem der Fachdienste ohne große Einarbeitung Leistung und Geld einbringen.“
In der Gruppe wurde dann diskutiert, wie noch bessere Begleitung und Vorbereitung auf den Job gelingen kann, etwa durch regelmäßige Treffen, in denen neben dem Erfahrungsaustausch Handlungsfelder der Sozialarbeit und Fachdienste, Methoden und Innovationen aus dem Studium Thema werden können. Von den neuen Erstsemestern wurde der Wunsch geäußert, dass sie die älteren als Paten nutzen können und im Betrieb feste Ansprechpartner*innen haben.
„Ihr sollt eure Ideen einbringen, auch an regionalen Arbeitskreisen und unterschiedlichen Teamsitzungen der Dienste teilnehmen können“, ermunterte der Geschäftsführer.
Als Daniel Höckelmann, der erst 3 Tage bei Innosozial ist, es für sich so zusammenfasste: „Ich bin froh, dass ich hier bin und diese Chance und Innovationsfreude nutzen kann.“ Dieser Aussage stimmten alle zu.

Foto. © Innosozial gGmbH (23.05.2020): Geschäftsführer Dietmar Zöller (1. v. l.) ist mit seinen Studierenden sehr zufrieden: v. l.: Daniel Höckelmann, Ferdane Konak, Monja Splettstößer, Ergül Aydemir, Phil Anhalt, Elif Eker, Lea Weber und Silke Bottazzo



Jahresbericht 2019 der Beratungsstelle VARIA

Kreis Warendorf und Stadt Hamm, 20.05.2020

„Das Interesse an Beratung und sexualpädagogischen Angeboten ist bei VARIA erneut gestiegen und zeigt den hohen Bedarf“, berichtet Irmgard Husmann, Leiterin der Beratungsstelle VARIA. Insgesamt 981 Ratsuchende erhielten in den fünf VARIA Standorten Information und Beratung.
Die Zahl der Schwangerschaftskonfliktberatungen stieg mit 344 Fällen im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Eine größere Nachfrage gab es auch in der Schwangerschaftsberatung und in Krisen nach der Geburt. Sorge macht dem Team die zunehmend schwierigere Suche von werdenden Eltern nach einer geeigneten Hebamme zur Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Außerdem berichteten viele Familien von der großen Herausforderung, eine passende und bezahlbare Wohnung zu finden. „Auch die Probleme bei der Finanzierung von längerfristigen Verhütungsmitteln stellt für Menschen mit geringem Einkommen eine immer größer werdende Hürde dar“, schildert Gaby Blomann, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle.
Einen besonderen Schwerpunkt setzte das Team im vergangenen Jahr auf die Verbesserung der Situation von Eltern in psychischen Krisen rund um die Geburt in Ahlen und der Stadt Hamm. Etwa jede siebte Mutter und jeder zehnte Vater sind rund um die Geburt psychisch beeinträchtigt oder erkrankt. VARIA beteiligte sich an Arbeitsgruppen in Ahlen und Hamm, die das Ziel hatten, die Hilfen besser zu vernetzen, damit sie bei den Betroffenen schneller ankommen
Gut besucht waren auch die Vorträge von „Mutterschutz bis Elternzeit“ in der Hebammenpraxis in Oelde und die Abende für Väter in der Hebammenpraxis Ahlen. „Die werdenden Väter freuten sich sehr über einen Abend nur für Männer im Geburtsvorbereitungskurs, an dem sie sich über ihre Fragen und Sorgen austauschen konnten“, erläutert Mitarbeiter Bastian Weitzner den Erfolg der Männerabende.
177 Sexualpädagogisch- präventive Veranstaltungen wurden in 2019 durchgeführt. Darunter waren hauptsächlich Projekte ab der vierten Grundschulklasse und an weiterführenden Schulen. Aber auch Elternabende, Fortbildungen und Angebote in Jugendeinrichtungen wurden durchgeführt. Außerdem konnten in 21 Projekten Förderschüler*innen, Menschen mit Behinderung, Geflüchtete und Menschen mit Suchterkrankungen erreicht werden. „Das Interesse an unseren Aufklärungsprojekten ist hoch und die Themen werden immer vielfältiger“, freut sich Bela Judith Bartels, ebenfalls im Team der Beratungsstelle. Es gab vermehrt Anfragen zum Thema Transsexualität. Auch in 2020 sind viele Projekte und Vorträge geplant.
Wann und wie diese Veranstaltungen umgesetzt werden können ist weiterhin abhängig von den jeweiligen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Das Team der Beratungsstelle weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr alle Anfragen telefonisch angenommen werden. Beratungen können auf Wunsch unter Berücksichtigung der Corona-Schutzverordnungen jetzt auch wieder persönlich stattfinden.
Alle Beratungen sind kostenlos. Terminvergabe und weitere Informationen zu den Angeboten unter: Telefon 02382 7099-0. Weitere Infos unter: www.innosozial.de

Das Team stand auch in 2019 vor Herausforderungen
v.l.:Bela Bartels, Dr. Katja Barenbrock, Gabriele Blomann, Bastian Weitzner, Irmgard Husmann und Marita Röhm
(Foto: Innosozial. vom 26.02.2020)



Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben – Portraitausstellung vom 9. Mai – 12. September

Ahlen, 07.05.2020

Schön wäre es gewesen, wenn am Samstag, den 9. Mai, die große Portraitausstellung „Museum der Menschheit“ hätte beginnen können.
Wie auf dem zentralen Ausstellungsplakat steht. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.
Denn etwa 200 Ahlener sind von Ruben Timman fotografiert worden, von denen etwa 50 Fotos ausgewählt wurden, die in der ganzen Stadt aufgehängt werden sollten. Zusammen mit Portraits von Menschen aus aller Welt, die Timman in schwierigen Lebenslagen - etwa im Krieg, in Flüchtlingslagern und armen Regionen - fotografiert hat. „Würde, das ist ja das zentrale Thema, hat jeder Mensch und die will ich auf den Portraits zeigen“, bekräftigt Timman. Auch in Ahlen wird das gelingen und Gleichwertigkeit aller Menschen demonstrieren, ob arm oder wohlhabend, geflüchtet, zugewandert oder hier geboren, behindert oder nicht.
Viele Kooperationspartner haben sich schon Gedanken über Begleitveranstaltungen gemacht und Sponsoren haben viel Geld zur Verfügung gestellt.
„Das ist für uns natürlich eine große Verpflichtung, es nachzuholen“, sagt Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller. Wie beindruckend wäre es, wenn auf dem Gebrüder-Kerkmann-Platz die Ruine mit 4 x 2 Meter großen Portraits eingehüllt wäre, wenn an der Zeche unter dem Maschinengang mit 3 x 5 Meter großen Portraits eine besondere Hommage an die Bergarbeitergeschichte erfolgen könnte. Und wenn überhaupt vom Marktplatz an durch die ganze Fußgängerzone die 2 x 1 Meter großen Portraits für 4 Monate hängen würden.
„Das haben wir alles schon ausgemessen und die Standorte bestimmt und vieles mehr“, bedauert Zöller. Auch das Begleitprogramm mit Musik-Events und Führungen, mit Theater und Lesungen waren auf gutem Weg.
Wann es jetzt stattfinden kann, darüber müssen Innosozial und der Kooperationspartner KunstvereinAhlen neu nachdenken. „Wenn wir Ende Mai absehen können, das Stabilität in Corona-Zeiten eintritt, dann könnte es vielleicht Ende August beginnen und sonst nächstes Jahr“, da ist sich die Vorbereitungsgruppe einig. Auf keinen Fall fällt die Ausstellung ganz aus.



13. Ahlener Sprachcamp für Grundschulkinder findet statt

Ahlen, 04.05.2020

Sprache lernen, Theater spielen und gemeinsam Spaß haben, unter diesem Motto steht auch das 13. Ahlener Sprachcamp, das von Innosozial in Kooperation mit den Ahlener Grundschulen und der Stadt Ahlen normalerweise in den letzten beiden Sommerferienwochen durchgeführt wird.
Wegen der Corona-Pandemie wird dieses Ferienangebot, das sich an Ahlener Grundschulkinder mit Migrationshintergrund richtet, auf die Herbstferien verschoben.
Täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr ist die Betreuung und Förderung der bis zu 50 Kinder durch pädagogische Fachkräfte gewährleistet. Selbstverständlich ist auch für das Mittagessen gesorgt.
Das Sprachcamp findet auch in diesem Jahr im Pavillon der alten Paul-Gerhardt-Grundschule, Stephansweg 10 in Ahlen statt. Von dort aus ergeben sich viele Möglichkeiten für ein attraktives und lehrreiches Freizeit- und Unterrichtprogramm.
Die Kinder erhalten sprachliche Einzel- und Gruppenförderung durch zwei ausgebildete Lehrerinnen. Zwei Theaterpädagogen entwickeln mit den Kindern ein Theaterstück. Hier werden die Kinder Theaterrollen übernehmen, für das Bühnenbild sorgen, die Musik machen und die Requisiten erstellen. Und selbstverständlich wird das Theaterstück dann auch zum Ende des Sprachcamps der Öffentlichkeit vorgestellt. Teilnahmekosten entstehen in diesem Jahr wieder nicht.
Aktuelle Infos nach den dann gültigen Bestimmungen des Landes NRW zur Corona-Epidemie-Eindämmung werden zeitnah vom Veranstalter nach den Sommerferien mitgeteilt.



Beratungsstelle VARIA

Kreis Warendorf, 31.03.2020

Die Schwangerschaftsberatung geht weiter! VARIA bietet weiterhin umfangreiche Öffnungszeiten für Ratsuchende an.
Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle VARIA bietet während der Corona-Krise täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr telefonisch oder online Beratung an.
Das Angebot richtet sich an alle Ratsuchenden mit Fragen und Problemen zur Schwangerschaft, Geburt und Familienplanung. Auch Eltern mit Kindern bis 3 Jahre erhalten telefonische Beratung und Unterstützung.
Die gesetzlich vorgeschriebene Schwangerschaftskonfliktberatung kann aktuell ebenfalls telefonisch angeboten werden.
Die Beratungsstelle VARIA ist erreichbar unter Tel. 02382-7099-0/-27 oder 0176 11106770
Per E-Mail: varia-ahlen@innosozial.de
Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage auf www.innosozial.de



Heilmittelerbringern droht der finanzielle Ruin

Ahlen, 25.03.2020

Die Politik nimmt Verschwinden der Therapiepraxen in Kauf
Ob Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Podologen – unter den Heilmittelerbringern wächst in diesen Tagen allerorts die Verzweiflung. Grund ist, dass wegen der Corona-Krise immer mehr Patienten ihre Behandlungstermine absagen. Die selbstständigen Praxisinhaber und deren Angestellte bringt das immer näher an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Sollten die Praxen aus finanziellen Gründen schließen müssen, wird dies auch in Ahlen bzw. im Kreis Warendorf nicht nur jetzt in der Krise, sondern auf Dauer massive Versorgungsprobleme bringen, was am Ende allen Patienten schadet, weil es Heilungsprozesse verzögert oder unmöglich macht.
„Sollte dies nicht der Fall sein, nimmt die Politik wissentlich die Insolvenz von vielen tausend Heilmittelerbringern in Kauf und gefährdet damit hunderttausende von Arbeitsplätzen und die Gesundheit der Bevölkerung“, bringt es Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV), auf den Punkt. Die Heilmittelbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie leiden laut SHV seit Jahren unter sehr geringen Vergütungssätzen. „Und bei den derzeitigen Umsatzrückgängen um 60 bis 90 Prozent sind die finanziellen Rücklagen dann schnell aufgebraucht, wenn es sie überhaupt gibt“, verdeutlicht Repschläger.
Grund für die Umsatzrückgänge ist einerseits, dass zahlreiche Patienten aus Angst vor der Corona-Welle ihre Termine absagen. „Viele unserer Patienten gehören zur Risikogruppe und bleiben nun lieber zuhause. Viele glauben aber auch, dass die Praxen aufgrund der verhängten Kontaktverbote geschlossen sind“, erläutert Repschläger. Das sei aber nicht korrekt. Heilmittelerbringer sind systemrelevant, d.h. sie gehören ausdrücklich zum Kern der Gesundheitsversorgung wie Krankenhäuser, Ärzte und Apotheker auch. Sie dürfen – und müssen – weiterhin Patienten behandeln. „Deshalb muss ein weiterer Rettungsschirm ganz selbstverständlich auch für uns Therapeuten gelten“, fordert die SHV-Vorsitzende.
Der Verband fordert finanzielle Soforthilfen von der Gesetzlichen Krankenversicherung in Form von Ausgleichszahlungen. „Wenn wir keine Leistung erbringen können, entstehen den Krankenkassen keine Kosten. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren finanziell von dieser Situation“, sind sich alle SHV-Mitgliedsverbände einig: „Denn die Kosten für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie sind im Haushaltsplan der Krankenkassen bereits eingeplant. Es bringt sie also nicht in finanzielle Schwierigkeiten, den Heilmittelerbringern eine Soforthilfe auszuzahlen, um deren Umsatzeinbußen auszugleichen. Für die Krankenkassen ist das ein Nullsummenspiel. Den Heilmittelerbringern rettet das aber deren Existenz– und darauf kommt es im Moment mehr denn je an. Andernfalls ist die Versorgung mit Heilmitteln in der Zukunft gefährdet.“
(Quelle: DVE-Bundesverhandlungskommission)



Abgrenzung – zwischen Entlastung und Schuldgefühlen

Vortrag am Samstag, 29.02.2020, in den Räumlichkeiten der Innosozial, Am Röteringshof 34-36 in Ahlen.
Zeit : 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Hilfsbereitschaft ist schön und gut, aber wie ist das mit unseren eigenen Grenzen? Bist du für jeden da, der deine Hilfe braucht? Dann bist du ein gefragter Mensch!
Aber mal Hand auf´s Herz – wird dir das nicht manchmal zu viel immer für die anderen da zu sein, wenn sie spontan deine Hilfe einfordern? Hast du dich in solchen Momenten gefühlt, als ob du in einer „Zwickmühle“ steckst – und hast dich gefragt: Was mache ich jetzt? Wie ehrlich gehst du mit dir um? In diesem Vortrag erfährst du wie du etwas für dich tun und für dide anderen da sein kannst, ohne dabei über deine Grenzen zu gehen.
Referentin ist Frau Christa Kortenbrede.



Spaß am Sport - Mädchenfußballturnier voller Erfolg

19. Februar 2020

Zum siebten Mal startete am Samstag das Mädchenfußballturnier in der Sporthalle der Sekundarschule in Ahlen. Im Rahmen des Projekts „Sport macht stark - starke Mädchen durch Fußball“ hatten vier Ahlener Grundschulen am Turnier teilgenommen. Die Martinschule nahm den Siegerpokal mit nach Hause. Auf den weiteren Plätzen folgten die Barbaraschule, die Paul-Gerhardt-Schule und die Diesterwegschule. Für jede Mannschaft gab es Pokale und jede Spielerin bekam eine Medaille. Organisiert wurde der Wettbewerb von Innosozial in Kooperation mit Rot-Weiß Ahlen, Frauen- und Mädchenabteilung, im Rahmen des „Beyer-Girls-Cup“.
Innosozial führt im Rahmen dieses Projektes zusammen mit Rot-Weiß Ahlen Fußball-AGs für Mädchen in den vier Grundschulen durch. Einmal in der Woche trainieren Dritt- und Viertklässler in gemischten AGs in ihren Schulen. Zu den weiteren Bausteinen des Projekts gehören das Hallenturnier und das Fußballcamp. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund. Dadurch soll ein Beitrag zur Überwindung von Rollenklischees geleistet werden. Weitere Ziele des Projektes sind das gemeinsame Spiel, der Wettbewerb und das Erleben von Sieg und Niederlage in der Gemeinschaft: Das ist für viele Mädchen eine wichtige Erfahrung, ihre Persönlichkeit zu stärken und sich weiterzuentwickeln. Erfolge stärken auch das Selbstbewusstsein für den Alltag.
Ein Highlight für die Spielerinnen ist das Turnier, das einmal im Jahr durchgeführt wird. Hier spielen die AGs von allen Schulen gegeneinander. „Jedes Jahr ist das Turnier ein voller Erfolg. Die Mädchen haben viel Spaß daran und das ist uns sehr wichtig, dass die Mädchen unabhängig ihrer Kultur oder Religion eine Möglichkeit bekommen, gemeinsam für ein Ziel kämpfen“, sagt Olga Vasileiadou als Projektmitarbeiterin. Ein weiteres Highlight ist das Fußballcamp, das an drei Tagen mit verschiedenen Angeboten für alle Mädchen über Pfingsten, vom 30.05. – 01.06.2020, stattfinden wird. „Das Fußballcamp ist ein offenes Angebot für alle Mädchen“, berichtet Agnieszka Bednorz, Leiterin des Fachdienstes Integration bei Innosozial.

Glückliche Teilnehmer*innen am Mädchenfußballturnier.



Rahmenprogramm der Veranstaltung „Museum der Menschheit“

04. Februar 2020

Innosozial hat jetzt an mehrere hundert Interessierte den zweiten Infoletter zur Ausstellung „Museum der Menschheit“ versandt. Neben den allgemeinen Infos ging es hauptsächlich um die bis jetzt fest geplanten Aktionen während der 4-monatigen Ausstellungszeit.
Vom 9. Mai bis 12. September werden Portraits von Ahlener Bürger*innen und Menschen aus aller Welt in der Stadt verteilt aufgestellt - beginnend am Marktplatz durch die Fußgängerzone bis zum Hansaplatz und in einer Zusatzausstellung auf der Zeche.
Von den 150 Fotos, die der Künstler Ruben Timman von Ahlener*innen gemacht hat, ist das abgebildete Portrait mit Lasse Meiwes ein Beispiel.
Am 9. Mai gibt es auf dem Gelände der alten Stärkefabrik Hundhausen die Eröffnung mit der Vorstellung von Ruben Timman, dem Bürgermeister Dr. Alexander Berger und den Kooperationspartnern.
Das Rahmenprogramm nimmt Formen an. So haben die VHS und die Stadtbücherei interessante Projekte entwickelt, wie sie während der Ausstellung Akzente setzen können. Die VHS plant musikalische Führungen an verschiedenen Orten und organisiert eine Fahrt nach Holland zum Museum des Künstlers. Die Stadtbücherei will eine Lesekarawane mit Kindern durchführen, die an Routenpunkten haltmacht.
Weitere Aktionen wie Filme, Diskussionsrunden, ein Fotoworkshop mit Schüler*innen der höheren Klassen, bringen Spaß und Kunst zusammen.
„Wir wollen die ganze Stadt einbeziehen. An niemandem soll das vorbeigehen“, sagt Dietmar Zöller, der Geschäftsführer der Innosozial. „Wie auch, wenn vier Monate lang eine solche Freilichtausstellung mit so viel Rahmenprogramm läuft.“
„Das wird überregionale Ausstrahlung haben und das zeigt sich schon jetzt“, ist sich Gerd Buller vom beteiligten KunstVerein Ahlen und als Mitglied des Vorbereitungsteams sicher.
Wer noch mit einer Aktion mitmachen möchte, kann dies gerne Herrn Zöller mitteilen. Unter der Telefonnummer 02382 7099-14 oder per E-Mail zoeller@innosozial.de sind Vorschläge willkommen. Wer den „Infoletter MdM“ abonnieren möchte, sende bitte eine E-Mail an kreutzer@innosozial.de!
Weitere Infos auf der Homepage: www.innosozial.de

Ein Teil des Ahlener Teams:
v. l. n. r.: Benedikt Ruhmöller, Ruben Timman, Birgit Zöller, Anneli Buller, Dietmar Zöller, Angelika Martin-Wild, Klaudia Froede und Gerd Buller.



Angebote der Innosozial gGmbH im Rahmen des Hilfefächerkonzeptes

10. Januar 2020

Die Innosozial gGmbH ist als anerkannter freier Träger mit 17 Fachdiensten im gesamten Kreis Warendorf täglich gefragt. Adressaten der Hilfen bzw. Angebote sind einzelne Personen, Familien und Institutionen.
Seit 13 Jahren bietet die Innosozial gGmbH in mittlerweile 20 Familienzentren mit 34 Tagesein-richtungen Unterstützung nach dem Hilfefächerkonzept (kurz HFK) an. Charakteristisch für dieses kreisweite Angebot sind die enge Vernetzung der einzelnen Innosozial Fachdienste und deren Hilfsangebote.
Das HFK beinhaltet ein frühzeitiges Erkennen von Auffälligkeiten mit einer angemessenen Hilfe, die auf mehreren Ebenen eingesetzt wird. So werden durch frühe Hilfen wie z. B. Ergotherapie, Psychomotorik, Soziales Kompetenztraining für Kinder mit Beratungsangeboten für Eltern und Fortbildungsmöglichkeiten für Erzieher*innen verknüpft und Infoveranstaltungen und Projekte (auch an Schulen) begleitend eingesetzt.
So vereinbart das Konzept die Leitideen eines Frühwarnsystems mit der Einleitung früher Hilfen und dem Einsatz von Hilfen aus einer Hand. Die Innosozial gGmbH organisiert die Hilfen innerhalb der 17 Fachdienste und bindet ggf. auch weitere Partner in ihrem Angebotsspektrum ein.
So stehen den Einrichtungen eine Vielzahl von ergänzenden und weiterführenden Hilfen für Kinder, Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen zur Verfügung, die individuell in Anspruch genommen werden können.
Die Hilfen reichen von einer einmaligen Beratung bis hin zu einer intensiven Hilfemaßnahme. Es wird unterschieden zwischen kostenfreien und -pflichtigen Angeboten und Hilfemaßnahmen durch ärztliche Verordnung (Ergotherapie, Logopädie und Krankengymnastik). Die Innosozial gGmbH kann u. U. Unterstützung bei der Kostenklärung bieten, bzw. durch Projektmittelakquise, ggf. zusammen in der Einrichtung neue Möglichkeiten der Finanzierung schaffen.
Der drastische Beratungsanstieg in den letzten Jahren liegt daran, dass zum einen durch regelmäßige Präsenz vor Ort in Form einer offenen Sprechstunde viele persönliche Kontakte geknüpft und aufrechterhalten werden. Zum anderen nutzen die Familienzentren und Schulen vermehrt das für ihre Einrichtung passgenaue Angebot aus dem gesamten Spektrum der Hilfen.
Für jede/s Familienzentrum/Schule gibt es innerhalb von Innosozial eine*n sogenannte*n Hilfefächerkoordinator*in, mit der/dem das Team alle Themen und Maßnahmen besprechen und planen kann.
Weitere Infos gibt Frau Sander unter der Tel.: 0176 11106714 oder per E-Mail hfk@innosozial.de

Diese Mitarbeiter*innen koordinieren die Hilfen im Rahmen des Hilfefächerkonzeptes

v. l. n. r.: Andrea Sander, Carsten Mertzen, Raphaela Schönherr-Carneim, Geschäftsührer Dietmar Zöller und Irmgard Husmann



Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Elke Kreutzer
Zeppelinstr. 63
59229 Ahlen
Telefon: 02382 7099-24
Fax: 02382 7099-29
E-Mail

 



 
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