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Pressemeldungen der Innosozial gGmbH

Besondere Freizeitangebote für Erwachsene auch im Jubiläumsjahr

27.07.2018:

Ahlen. Der Treffpunkt Dachgarten bei der Innosozial in Ahlen an der Zeppelinstr. 63 bietet schon seit Jahren zahlreiche Freizeit-Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen an. So findet das Offene Café wöchentlich statt, die anderen Angebote wie gemeinsames Kegeln, „Offener Samstagstreff“ und der „Offene Frühstückstreff“ stehen monatlich auf dem Programm.
Neben einer Vielzahl interessanter Ausflüge wird es am 10. September ein attraktives Jubiläumsfest geben. Zum 10-jährigen Bestehen wird der Zauberer Ludgero kommen. Beim gemeinsamen Grillen wird über Vergangenes ausgetauscht und tolle Preise sind bei einer Verlosung zu gewinnen. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen der Zentrale bis zum 31.08. unter der Telefonnummer 02382 7099-0 gerne entgegen.
Bei zwei Ausflügen sind noch Plätze frei: Am 1. September geht die Fahrt zum Gut Kinderhaus in Münster. Hier stehen ein gemeinsames Frühstück, der Einkauf im Hofladen sowie Kunst am Rande auf dem Programm (Anmeldung bis zum 18.08.18). Am 1. Dezember können sich die Teilnehmer*innen im Metropoli, dem historischen Kino in Rheine umsehen und so allerlei rund um die Welt des Kinos entdecken (Anmeldung bis zum 17.11.18).
Die genauen Zeiten, Kosten und weitere Infos entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.innosozial.de/Inklusion.
Eine verbindliche Anmeldung für die Ausflüge zu den angegebenen Fristen ist unbedingt erforderlich. Anfragen zu den Angeboten, Ausflügen und Anmeldungen sind unter der Telefonnummer: 02382 7099-32 möglich.

Freuen sich dieses Jahr besonders auf die Jubiläumsfeier am 10. September: Das Team vom Treffpunkt Dachgarten (v. l.) Angelika Anhalt, Hendrik Nonhoff und Barbara Keimeier



Ein großes Dankeschön als Plakat in Ahlen

23.07.2018:

Erstmals zum 10-Jährigen von „Ahlen zeigt Flagge“ wird auf den gleichen Großwandplakaten, wo für die Veranstaltung geworben wurde, ein Dankeschön präsentiert. Mit Fotos, die die Vielfalt der Kulturen und Menschen zeigen, sowie Beispiele der Attraktionen auf der Bühne und dem Festgelände, soll ein Zeichen gesetzt werden. „Gelebte Vielfalt funktioniert, wenn wir ernsthaft in Kontakt mit anderen Kulturen treten wollen“, so Zöller als Geschäftsführer der Innosozial.
Dafür müssen wir aber auch die Musik und das Essen derer, die wir ansprechen wollen, einbeziehen und nicht nur das eigene präsentieren. Viel zu oft, oder fast in der Regel, sind Feste von Vereinen und Gruppen oder auch ein Stadtfest nur an die eigene Gruppe gerichtet statt die Vielfalt der Stadt wirklich einzubeziehen. Nur in gemeinsam verbrachter Freizeit lernt man die anderen kennen und kann eigene Vorurteile oder Unsicherheit überwinden. In der Schule oder im Betrieb führt das gemeinsame Arbeiten meistens nicht zu gemeinsamer Freizeit, sonst wären mehr Migranten in „deutschen Vereinen“.
Unser Dank als Veranstalter gilt auch den 40 Vereinen und Gruppen, die ihre Arbeit präsentiert haben und so Lebendigkeit mitgestaltet haben.
Mit der Botschaft Inklusion wurden erkennbar mehr Menschen mit Behinderung angesprochen, als irgendwo sonst. Dafür muss man die Gruppen aktiv beteiligen. Zu sagen, es können ja alle kommen, reicht eben nicht.

Ein Dankeschön an alle Besucher*innen und die Aussteller



Newsletter Integration soll zu Diskussionen anregen

18.07.2018:

Der neue Newsletter Integration der Innosozial gGmbH soll zu einer vertieften Diskussion unter Aktiven aus Vereinen, Verwaltungen, Politik und Unternehmen anregen, die in der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund interessiert und engagiert sind.
Oft werden wichtige Themen in der Integration gar nicht angesprochen, oder - wie es in Talkshows der Fall ist -, werden insbesondere Flüchtlinge und Islam als Aufregerthemen behandelt, wobei es meist um Gefahren oder Nachteile geht, die auf uns zukommen. Das sind dann Formen der Skandalisierung oder emotionalen Erregung, die nur den Rechten nutzen. In gleicher Weise nutzt es nur den Rechten, wenn real vorhandene Probleme bei der Integration tabuisiert oder der Aspekt der Bereicherung durch neue Kulturen idealisiert wird.
Im Integrations-Newsletter der Innosozial sollen deshalb Meinungen zu wichtigen oder auch strittigen Themen vorgestellt werden. Und zwar so, dass nicht nur die mehrheitlich „deutschen Stimmen“ aus Zeitungen wie Spiegel, Die Zeit oder den Tageszeitungen Gehör verschafft wird, sondern auch Meinungen von Migranten gleichberechtigt Platz finden. Das geschieht durch Pressestimmen aus mehrheitlich von Migranten gemachten Zeitungen wie zum Beispiel der Islamischen Zeitung oder dem Onlinemedium Migazin.
Dazu kommt die Information über aktuelle Studienergebnisse, die Wissen erweitern können.
Am Anfang steht immer ein Standpunkt von Innosozial zu einem Thema, wo aber andere einmal Position beziehen können.
Mit der Vorstellung aktueller Projekte von Innosozial und anderen freien Trägern sollen theoretische und überörtliche Debatten mit konkreter Arbeit vor Ort verknüpft werden. „Wenn es gelingt, andere Organisationen oder Einzelpersonen für Beiträge zu gewinnen, könnte das eine lebhafte gemeinsame Debatte fördern“, schlussfolgert Dietmar Zöller als Initiator und Redakteur des Newsletters.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage: www.innosozial.de

Wollen zu Diskussionen anregen: Dietmar Zöller und Elke Kreutzer
Foto: (C) Angelika Knöpker



Beratungszentrum für Alleinerziehende und andere Familien stellt Jahressbericht 2017 vor.
Unter dem Motto: Das Superjahr 2017! Gilt das für jeden?

11.07.2018:

Kreis Warendorf. Im Jahr 2017 teilte der kaufmännische Handel mit, dass er höhere Einnahmen erzielt habe. Dieser wirtschaftliche Aufwind fand seine Begründung in der hohen Beschäftigungszahl und der höheren Entlohnung. Das gilt allerdings nicht für die Alleinerziehenden. Sie leben zunehmend nach wie vor an der Armutsgrenze. Dies liegt daran, dass viele Alleinerziehende, zumeist Frauen, den Spagat zwischen Kind und Arbeit nur unter erschwerten Bedingungen tagtäglich „überstehen“. Das BAZ weist im Jahresbericht von 2017 darauf hin, dass sich Alleinerziehende durch die Doppelbelastung von Arbeit und Familie häufig erschöpft fühlen und vermehrt unter Schmerzen leiden, wodurch die Arbeitsbewältigung beeinträchtigt wird und dies wiederum Auswirkungen auf ihre Kinder hat ...
Es gibt also immer noch viel zu tun, damit Alleinerziehende Entlastung bzw. Unterstützung in einem größeren Umgang erfahren. So reicht eine ausgeweitete Kinderbetreuung in der Kita und den Schulen nicht aus.
Laut Bericht ist die Tendenz von Beratungen von hochkonfliktreichen Eltern weiter steigend. Die Ursachen sind massive Kommunikationsstörungen und Machtstrukturen, die im Beratungsalltag zu lösen sind. Das Thema „Pubertät“ und die damit notwendige und vorsorgende Begleitung junger Menschen sind nach wie vor aktuell. Insgesamt nahmen im vergangenen Jahr 257 Familien dieses Beratungsangebot über einen längeren Zeitraum regelmäßig an.
Das BAZ bietet ein niedrigschwelliges Angebot in vielen Familienzentren wie Ahlen, Vorhelm, Dolberg, Beckum, Neubeckum, Enniger, Ennigerloh, Beelen, Everswinkel und Warendorf an. Mit 322 Beratungen haben sowohl Familien als auch Erzieher*innen diese Beratung in ihrem Familienzentrum genutzt.
Insgesamt haben die Mitarbeiter*innen vom BAZ 1.686 Beratungstermine durchgeführt - dies ist eine Steigerung von 232 Beratungsgesprächen zu 2016.
Das Beratungsangebot wird „Vor Ort“ in den Standorten der Innosozial in Ahlen, Beckum, Warendorf und Oelde angeboten. Das BAZ bietet Gespräche nach telefonischer Vereinbarung!
Tel. 02382 7099-0 oder baz@innosozial.de. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage: www.innosozial.de

Hat auch in 2017 die vielfältigen Aufgaben gemeistert – das Team vom Beratungszentrum für Alleinerziehende und andere Familien: (v. l.) Andrea Sander, Carsten Mertzen und Raphaela Schönherr-Carneim.



Vorstellung der neuen Homepage www.hebammen-kreis-waf.de

10.07.2018:

Die neue Homepage www.hebammen-kreis-waf.de bietet eine Übersicht der Hebammen im Kreis Warendorf und soll den Schwangeren die Suche nach geeigneter Unterstützung erleichtern. VARIA und Frau & Beruf haben sich entschlossen statt des Flyers eine Internetseite für die Hebammen im Kreis Warendorf zu entwickeln. Inzwischen verfügt fast jede Schwangere über ein Handy und holt sich wichtige Informationen im Internet. Auf diesem Weg bleiben die Informationen aktuell und für alle gut zugänglich. Eine Suchoption auf der Homepage, z. B. nach Wohnort, Fremdsprachen und den Angeboten einzelner Hebammen soll bei der Auswahl helfen und direkt zum Angebot verlinken.

Aus organisatorischen Gründen hat der Verein Frau & Beruf die Verantwortung für die Website an Innosozial abgegeben. Die regelmäßige Aktualisierung übernimmt in Zukunft die Beratungsstelle VARIA bei Innosozial.

Alle Beteiligten freuen sich über eine Spende der Sparkasse Münsterland Ost in Höhe von 1.200 Euro für das Projekt „Online-Information für Schwangere“. Mit dieser Unterstützung konnten die Kosten für die neue Homepage und Informationspostkarten so gestaltet werden, dass interessierte Hebammen nur einen geringen Betrag zahlen müssen. „Wir hoffen, dass sich möglichst alle Hebammen im Kreis Warendorf auf der neuen Homepage anmelden. Denn nur so erhalten wir einen guten Überblick über das Hebammenangebot im Kreis“, wünscht sich Irmgard Husmann von der Beratungsstelle VARIA.
Anmeldungen für die Homepage sind bei Irmgard Husmann möglich. Tel. 02382 7099-0 oder varia-ahlen@innosozial.de

Startseite der neuen Website



Schüler organisieren das erste Polit-Café in Ahlen

28.06.2018:

Am Freitagabend, den 6. Juli findet die erste Auflage des Polit-Cafés statt – ein Format, das von Jugendlichen selbst entwickelt und organisiert wird. „Wir möchten die besondere Atmosphäre eines Polit-Cafés schaffen, wo man Musik und Essen genießen und gleichzeitig über Themen mit Substanz an Gruppentischen, unter uns Jugendlichen, reden kann“, so die jungen Organisatoren über den Abend, den sie auch selbst moderieren werden. Als Experten sind Politiker der im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen. Sie diskutieren mit Jugendlichen an Gruppentischen zu den Themen Flüchtlingskrise, Feminismus, Chancengleichheit und bedingungsloses Grundeinkommen. Auch diese Gesprächsrunden moderieren die Schüler. Und damit sie rhetorisch und inhaltlich vorbereitet sind, absolvieren sie im Vorfeld ein professionelles Moderationstraining.
Unterstützt wird das junge Orga-Team durch die Innosozial gGmbH, das Städtische Gymnasium und die Stadt Ahlen. Das Polit-Café wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Es findet in der Mensa des Städt. Gymnasiums statt. Um 18:00 Uhr geht es los. Die Organisatoren freuen sich auf alle interessierten Jugendlichen ab 14 Jahren, die einen coolen Abend mit Musik von Jagut & Umay und mit spannenden Gesprächen zu politischen Themen erleben wollen. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Weitere Infos auf Facebook: Polit-Café Ahlen 06.07.18.



10. Ahlen zeigt Flagge – das inklusive Fest der Kulturen

27.06.2018:
Sonntag, 1. Juli 2018 - von 11.00 bis 18.00 Uhr - auf der Zeche.
Mit der Leitidee Inklusion und als inklusives barrierefreies Fest unter dem Motto „Gemeinsam verschieden sein" will die Innosozial als Veranstalter ein besonderes Signal zum 10-Jährigen setzen.
Integration und Inklusion liegen nahe beieinander, denn Inklusion wendet sich wie Integration gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, aber nicht nur Zuwanderergruppen betreffend, sondern Inklusion will all diejenigen unterstützen, die auf Grund einer Behinderung, der Herkunft oder Kultur, mangelnder Sprachkompetenz, der Religion, der sexuellen Orientierung oder weiterer „Merkmale“ wie etwa Armut, ausgegrenzt oder diskriminiert werden. Nach der UN Konvention für Inklusion, die Deutschland unterschrieben hat, wird Inklusion als der weitergefasste Begriff des Miteinanders verstanden, der Integration einschließt und auf Gleichberechtigung und das Miteinander aller Menschen setzt.
Wie in den letzten beiden Jahren zu den Themen Integration und Demokratie, können die Besucher*innen und Aussteller ihre Vorstellungen zu Inklusion auf einem Plakat formulieren. Diese Beiträge werden ausgestellt und von der Bühne aus verlesen. Nach dem Fest werden sie für eine Wanderausstellung aufbereitet.
In diesem Jahr werden deutlich mehr Menschen mit Behinderung bei „Ahlen zeigt Flagge“ in Musik- und Tanzgruppen mitmachen. Mit dem Rollstuhl- und Alzheimer Parcours aber auch mit Beteiligung des Forum gegen Armut und vieler ähnlicher Organisationen werden entsprechende Akzente gesetzt.
Mehr Inklusion bedeutet mehr Barrierefreiheit und leichtere Teilnahmemöglichkeiten für behinderte Menschen durch „leichte Sprache“ und Aktionen, bei denen alle mitmachen können. So wird es erstmalig eine Gebärdendolmetscherin geben.
Mit einem Fahnenspaziergang vom Glückaufplatz zur Zeche soll die Veranstaltung am Sonntag eröffnet werden. Alle Interessierten treffen sich um 10:30 Uhr mit Länder- oder Institutionsfahnen und gehen dann zum Fest. Dadurch soll das gemeinsame Miteinander verdeutlicht werden.
Das Bungee-Trampolin, die Mini-Express-Eisenbahn, eine Hindernishüpfburg, Herstellung von Wachshänden, der Zirkus StandArt oder das Puppentheater sind nur einige der Aktionen, die neben einem bunt gemischten Bühnenprogramm und einem reichhaltigen Essensangebot die Kleinen und Großen begeistern werden.
Das Fest wird von der Aktion Mensch gefördert. Weitere Infos unter: www.innosozial.de



Elftes Ahlener Sprachcamp für Grundschulkinder in den Sommerferien

19.04.2018:

Sprache lernen, Theater spielen und Natur erleben, unter diesem Motto steht auch das elfte Ahlener Sprachcamp, das von Innosozial in Kooperation mit den Ahlener Grundschulen und der Stadt Ahlen in der Zeit vom 13. August – 24. August 2018 durchgeführt wird.
Das Ferienangebot richtet sich an Grundschulkinder mit Migrationshintergrund, deren Sprachkompetenzen in den Ferien weiter geschult werden sollen.
Täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr ist die Betreuung und Förderung der bis zu 50 Kinder durch Erzieherinnen aus den Offenen Ganztagsschulen gewährleistet.
Selbstverständlich ist auch für das Mittagessen gesorgt.
Das Sprachcamp findet in diesem Jahr wieder im Alten Pumpenhaus in der Langst statt (Langstweg 28 B). Von dort aus ergeben sich viele Möglichkeiten für ein attraktives und lehrreiches Freizeit- und Unterrichtprogramm.
Die Kinder erhalten sprachliche Einzel- und Gruppenförderung durch zwei ausgebildete Lehrerinnen. Zwei Theaterpädagogen entwickeln mit den Kindern ein Theaterstück. Hier werden die Kinder Theaterrollen übernehmen, für das Bühnenbild sorgen, die Musik machen und die Requisiten erstellen. Und selbstverständlich wird das Theaterstück dann auch zum Ende des Sprachcamps der Öffentlichkeit vorgestellt.
Teilnahmekosten entstehen in diesem Jahr wieder nicht.
Anmeldungen werden ab sofort schriftlich bei der Innosozial, Zeppelinstr. 63, 59229 Ahlen / info@innosozial.de oder telefonisch unter 02382 7099-0 entgegen genommen.

Verspricht wieder jede Menge Spaß, das Sprachcamp der Innosozial



Jahresbericht 2017 der Beratungsstelle VARIA

22.03.2018:

Im letzten Jahr haben etwa 10 Prozent mehr Ratsuchende bei VARIA Unterstützung und Beratung in Anspruch genommen. Insgesamt gab es 873 Beratungsfälle. „Die Steigerung ist auf eine insgesamt höhere Nachfrage in der Schwangeren- und Familienplanungsberatung und der Schwangerschaftskonfliktberatung zurückzuführen“, erklärt Irmgard Husmann, Leiterin der Beratungsstelle. In über 100 Fällen wurde eine Übersetzungshilfe benötigt. Die Suche nach einem Dolmetscher oder Sprachmittler stellte das Team immer wieder vor große Herausforderungen.
In der Schwangerenberatung erhalten Ratsuchende alle notwendigen Informationen über soziale- und finanzielle Hilfen und Beratung und Begleitung bei allen Fragen und Sorgen. Die Beraterinnen begleiten auch zunehmend mehr Eltern mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr. „In Einzelberatungen und Vorträgen gab es eine deutliche Zunahme von Fragen zur Beantragung und partnerschaftlichen Aufteilung von Elterngeld und Elterngeld Plus“, stellt Marita Röhm fest.
Im vergangenen Jahr vernahm das VARIA Team mit Besorgnis einen steigenden Hebammenmangel. Die Gründe für die schlechtere Versorgung mit Hebammen sind deren höhere Versicherungskosten, fehlender Nachwuchs und gestiegene Geburtenzahlen. Schwangere müssen sich inzwischen schon direkt zu Anfang der Schwangerschaft um eine Hebamme kümmern, damit die Geburtsvor- und Nachsorge gesichert ist. Hier sehen die Beraterinnen dringenden Handlungsbedarf.
Die Nachfrage von Frauen und Männern mit geringem Einkommen nach Zuschüssen für längerfristige Verhütungsmittel steigt kontinuierlich an. Die Gelder aus dem Kreisfonds sind seit Jahren bereits zum Ende des ersten Quartals verplant. Viele Ratsuchende wissen nicht, wie sie die Kosten für eine Sterilisation oder eine Spirale aufbringen sollen. Mit zusätzlichen Mitteln des Landes NRW konnten im vergangenen Jahr auch Anträge von Frauen/Männern mit Fluchthintergrund berücksichtigt werden.
In 152 sexualpädagogischen Gruppen- und Vortragsveranstaltungen hat VARIA über 2.000 Personen erreicht. Das Interesse an Projekten für die Klassen 4.-10. ist nach wie vor hoch. Hinzu kamen mehr Projektanfragen von Berufskollegs und Wünsche nach Teamberatungen oder Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

VARIA bietet Beratungen in den Städten Ahlen, Beckum, Oelde, Warendorf und Hamm an. Die Beratungen sind kostenlos. Terminvergabe und weitere Informationen zu den Angeboten unter: Telefon 02382/7099-0. Weitere Infos unter: www.innosozial.de

Stellte sich den Herausforderungen des Jahres 2017- das Team von VARIA: (v.l.) Bela Bartels, Irmgard Husmann (Leitung), Bastian Weitzner, Gabriele Blomann, Dr. Katja Barenbrock und Marita Röhm



Neues Angebot der Beratungsstelle VARIA in Sassenberg
Beratung zu Schwangerschaft, Sexualität und Familienplanung

08.03.2018:

Die Beratungsstelle VARIA startet ab dem 28.03.18 einmal monatlich mittwochs in der Zeit von 9.00 bis 11.00 Uhr im Jugendzentrum am Lappenbrink 22 in Sassenberg mit einer neuen Sprechstunde. Bela Bartels, Mitarbeiterin bei VARIA, bietet Schwangerschaftskonfliktberatung, Beratung für Schwangere und Eltern bis zum 3. Lebensjahr des Kindes an. Sie informiert und vermittelt soziale und finanzielle Hilfen und berät zu Fragen der Verhütung und Familienplanung. Das Angebot ist kostenlos und vertraulich.

Die Sprechstunde ist in Zusammenarbeit mit Gabi Farwick-Achterhold, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Sassenberg, entstanden. Ratsuchende aus Sassenberg sollen dadurch kürzere Wege und einen leichteren Zugang zum Beratungsangebot bekommen.
Um vorherige Anmeldungen wird gebeten. Für Anmeldungen und Fragen zu diesem Angebot stehen Manuela Stumpe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sassenberg Tel. 02583/3092120 oder Gabi Farwick-Achterhold, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Sassenberg, Tel. 02583/919305 zur Verfügung

VARIA ist eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle der Innosozial gGmbH und arbeitet in Kooperation mit dem pro familia Landesverband NRW e.V.
Im Kreis Warendorf gibt es weitere VARIA-Beratungsstandorte in den Städten Ahlen, Beckum, Oelde, Warendorf und in der angrenzenden Stadt Hamm.



Schulung für Ehrenamtliche

28.02.2018:

In Kooperation mit den Vereinen Lebenshilfe Kreis Warendorf, fuer-ein-ander aus Beckum und Innosozial aus Ahlen startet ab Montag, dem 09.04.18, wieder eine Schulung von Ehrenamtlichen, die gerne Menschen mit Behinderungen oder Senioren betreuen möchten.
In insgesamt 10 Modulen mit jeweils 4 Stunden Dauer wird an den Erfolg der letzten 15 Jahre angeknüpft. Wer an allen Modulen teilnimmt erhält ein Zertifikat und ist berechtigt in einem familienunterstützenden Dienst als Betreuer/-in von behinderten Menschen oder auch in der Begleitung von Senioren tätig zu werden.
Die Themenbereiche sind sehr vielfältig - so gibt es Informationen zur Ersten Hilfe, zum Umgang mit Demenz, aber auch Krankheiten, Behinderungen und Wahrnehmungsstörungen. Die erfahrenen Referenten vermitteln ein umfangreiches Wissen und geben auch praktische Anregungen zum Spiel für Kinder und Erwachsene sowie Menschen mit Behinderungen.
Die Schulungen finden jeweils montags in der Zeit von 18.00 - 21.30 Uhr statt. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 02382 7099-89 (Innosozial gGmbH), 02581 459940 (Lebenshilfe e. V.) oder 02521 8248216 (fuer-ein-ander e. V.). Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.



Bilanz Flüchtlingsarbeit und Integration in 2017 - Weiterbildung und Begleitung gehen Hand in Hand im Kreis Warendorf

26.02.2018:

In der ersten Leiterrunde des Jahres haben die verschiedenen Dienste der Innosozial die Folgen der unerwarteten Zuwanderung so vieler Flüchtlinge seit dem Jahr 2015 aus Ländern, wo Krieg und Bürgerkrieg herrscht, und die eigenen Anstrengungen reflektiert. Während das zum einen zu einer Zäsur in der politisch häufig vergifteten Debatte und dem Aufschwung von rechtsradikalem und nationalistischen Populismus geführt hat, wird oft vergessen, dass fast eine Million Menschen in ihnen völlig fremde Strukturen gekommen sind, von denen viele so traumatische oder zumindest einschneidende Erfahrungen mitbringen, die wir uns seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr vorstellen können.
Deshalb hat Innosozial einen Schwerpunkt auf den Umgang mit Trauma gelegt und zwar in der Unterstützung der haupt-und ehrenamtlichen Helfer, die mit den Flüchtlingen arbeiten und für die Flüchtlinge direkt. Mehr als 150 Personen aus Verwaltungen und Verbänden und Flüchtlingsinitiativen, die mit traumatisierten Frauen arbeiten, sind umfangreich geschult worden. „Was ist ein Trauma“, „Wie erkenne ich es“ und „Wie kann ich damit umgehen, auch wenn ich keine qualifizierte Trauma - Ausbildung habe“, sind Themen der Fortbildungen gewesen. Schon wenn man nicht zu viel falsch macht und sich nicht selbst zu sehr verstrickt ist viel erreicht. Im letzten Jahr sind insbesondere Vertiefungen der Kompetenzen mit fast 50 Aktiven erfolgt.
So qualifiziert, haben die Helfer/-innen viele Flüchtlinge direkt in das psychosoziale Traumazentrum von Innosozial verwiesen bzw. begleitet, wo Einzel- und Gruppentherapien für fast 100 Erwachsene und Kinder erfolgt sind.
„Aber auch die positive Orientierung auf die neue Heimat ist bei uns im Focus gewesen“, erläutert die Leiterin der Integrationsagentur Agnieszka Bednorz.
„So haben mit dem „Wie funktioniert Deutschland“ Konzept im vergangenen Jahr mehrere Gruppen von je 20 Flüchtlingen die Funktionsweise der deutschen Gesellschaft und das Werteverständnis in mehrwöchigen Kursen in Theorie und mit 20 Praxispartnern erarbeitet. Von der Polizei über Gesundheitseinrichtungen, Behörden bis Beratungsstellen haben die Flüchtlinge gelernt, eigenständig für sich zu sorgen.
In einer Jugendwohngruppe und in vielfältigen psychosozialen Betreuungsmaßnahmen haben Kinder und Erwachsene Anschluss in unseren eigenen Kultur- und Sportangeboten und bei Vereinen gefunden. Die Beratung in allen asylrechtlichen Fragen rundete das Komplettangebot von ineinandergreifenden Angeboten ab.
„All diese Integrationsmaßnahmen immunisieren auch gegen Radikalisierung und helfen Einsamkeit und Konfliktpotential vermeiden“, resümiert Geschäftsführer Dietmar Zöller.
Bis auf die Wohngruppe sind alle Maßnahmen im Wesentlichen vom Land NRW und Stiftungen finanziert. „In Zukunft muss sich das ändern, denn die Kommunen haben ja durchaus angemessene Pauschalen dafür erhalten und nur wenn man diese zur Integration nutzt, kann sie wirklich gelingen“, ist der Innosozial Geschäftsführer überzeugt.

Reflexion der Innosozial Mitarbeiter/-innen zu den Folgen der unerwarteten Zuwanderung von Menschen mit Fluchterfahrung.



Rückblick der Schwangerschaftsberatungsstelle VARIA auf 1 Jahr am neuen Standort in der Heßlerstraße 49 und die Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychotherapeutischen Praxis Heike Dissel- Arrenberg

23.01.2018:

Hamm. Seit einem Jahr ist die Schwangerschaftsberatungsstelle VARIA in der Praxis von Heike Dissel- Arrenberg, Stadtmitte, zu finden. Über 10 Jahre waren die Räume von VARIA in Bockum-Hövel.
„Der neue Standort wurde sehr gut angenommen. Die Nachfrage nach Beratungen ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um etwa 10 Prozent gestiegen“, berichtet Irmgard Husmann, Leiterin der Beratungsstelle VARIA. Insgesamt haben 250 Frauen, Männer und Paare eine Beratung rund um Schwangerschaft, Sexualität und Familienplanung in Anspruch genommen. Darunter waren 100 Schwangerschaftskonfliktberatungen.
„Die Ratsuchenden kamen aus allen Teilen der Stadt Hamm, auch weiterhin aus Bockum-Hövel, zu uns“, beschreibt Gaby Blomann, Ansprechpartnerin für den Standort Hamm.

Die Kooperation mit der psychotherapeutischen Gemeinschaftspraxis für Kinder und Jugendliche hat sich bewährt. „Für mehrere Jugendlichen oder junge Erwachsene, die sich bei uns in psychotherapeutischer Behandlung befinden, hat VARIA zusätzlich Beratungen angeboten. Zu den Themen gehörten Fragen zur sexuellen Entwicklung, kulturell bedingte Probleme von Mädchen mit Migrationshintergrund, Fragen zur Familienplanung und Partnerschaftsprobleme. Der gemeinsame Standort hilft ergänzende Hilfen besser und schneller zu vermitteln und ist ein Gewinn für beide Seiten“, sind sich Frau Dissel-Arrenberg und die Mitarbeiterinnen von VARIA sicher.

Zum kostenlosen Angebot der Beratungsstelle VARIA gehören die Schwangerschafts-konfliktberatung sowie die Beratung für Schwangere, werdende Eltern und Familien mit Kindern unter 3 Jahren. Ratsuchende erhalten Informationen zu gesetzlichen und finanziellen Hilfen. Schwangere in Notlagen haben die Möglichkeit bei VARIA einen Antrag auf Mittel aus dem Hilfsfonds der Stadt Hamm oder der „Mutter und Kind-Stiftung“ zu stellen. Auch für Fragen zu Verhütung, Kinderwunsch, vorgeburtlicher Diagnostik und Problemen in der Sexualität steht das Team zur Verfügung.

Zusätzlich bietet VARIA sexualpädagogische Projekte und Fortbildungen an. 2017 hat das Team in der Stadt Hamm 66 Aufklärungsprojekte in Schulklassen, Elternabende, Vorträge und Fortbildungen zum Thema „kindliche Sexualität“, „Pubertät“, „Mädchen/Jungen“, sexualpädagogische Methoden für den Unterricht, Sexualität und Behinderung durchgeführt.

Das multiprofessionelle Team besteht aus Beraterinnen, einer Therapeutin, einer Frauenärztin, einer weiblichen und einem männlichen Sexualpädagogen.
VARIA ist eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle der Innosozial gGmbH und arbeitet in Kooperation mit dem pro familia Landesverband NRW e.V.

Weitere VARIA-Beratungsstandorte gibt es in den Städten Ahlen, Beckum, Oelde
und Warendorf.

Beratungstermine und Projektanfragen können unter der Telefonnummer 02381-5486116 vereinbart werden. Weitere Infos unter www.innosozial.de und www.dissel-arrenberg.de

Ein erfolgreiches 1. Jahr am neuen Standort: v. l.: Gaby Blomann, Heike Dissel-Arrenberg und Irmgard Husmann



Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Elke Kreutzer
Zeppelinstr. 63
59229 Ahlen
Tel.: 02382 7099-24
Fax: 02382 7099-29
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