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Pressemeldungen der Innosozial gGmbH



Schulung für Ehrenamtliche

28.02.2018:

In Kooperation mit den Vereinen Lebenshilfe Kreis Warendorf, fuer-ein-ander aus Beckum und Innosozial aus Ahlen startet ab Montag, dem 09.04.18, wieder eine Schulung von Ehrenamtlichen, die gerne Menschen mit Behinderungen oder Senioren betreuen möchten.
In insgesamt 10 Modulen mit jeweils 4 Stunden Dauer wird an den Erfolg der letzten 15 Jahre angeknüpft. Wer an allen Modulen teilnimmt erhält ein Zertifikat und ist berechtigt in einem familienunterstützenden Dienst als Betreuer/-in von behinderten Menschen oder auch in der Begleitung von Senioren tätig zu werden.
Die Themenbereiche sind sehr vielfältig - so gibt es Informationen zur Ersten Hilfe, zum Umgang mit Demenz, aber auch Krankheiten, Behinderungen und Wahrnehmungsstörungen. Die erfahrenen Referenten vermitteln ein umfangreiches Wissen und geben auch praktische Anregungen zum Spiel für Kinder und Erwachsene sowie Menschen mit Behinderungen.
Die Schulungen finden jeweils montags in der Zeit von 18.00 - 21.30 Uhr statt. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 02382 7099-89 (Innosozial gGmbH), 02581 459940 (Lebenshilfe e. V.) oder 02521 8248216 (fuer-ein-ander e. V.). Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.



Bilanz Flüchtlingsarbeit und Integration in 2017 - Weiterbildung und Begleitung gehen Hand in Hand im Kreis Warendorf

26.02.2018:

In der ersten Leiterrunde des Jahres haben die verschiedenen Dienste der Innosozial die Folgen der unerwarteten Zuwanderung so vieler Flüchtlinge seit dem Jahr 2015 aus Ländern, wo Krieg und Bürgerkrieg herrscht, und die eigenen Anstrengungen reflektiert. Während das zum einen zu einer Zäsur in der politisch häufig vergifteten Debatte und dem Aufschwung von rechtsradikalem und nationalistischen Populismus geführt hat, wird oft vergessen, dass fast eine Million Menschen in ihnen völlig fremde Strukturen gekommen sind, von denen viele so traumatische oder zumindest einschneidende Erfahrungen mitbringen, die wir uns seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr vorstellen können.
Deshalb hat Innosozial einen Schwerpunkt auf den Umgang mit Trauma gelegt und zwar in der Unterstützung der haupt-und ehrenamtlichen Helfer, die mit den Flüchtlingen arbeiten und für die Flüchtlinge direkt. Mehr als 150 Personen aus Verwaltungen und Verbänden und Flüchtlingsinitiativen, die mit traumatisierten Frauen arbeiten, sind umfangreich geschult worden. „Was ist ein Trauma“, „Wie erkenne ich es“ und „Wie kann ich damit umgehen, auch wenn ich keine qualifizierte Trauma - Ausbildung habe“, sind Themen der Fortbildungen gewesen. Schon wenn man nicht zu viel falsch macht und sich nicht selbst zu sehr verstrickt ist viel erreicht. Im letzten Jahr sind insbesondere Vertiefungen der Kompetenzen mit fast 50 Aktiven erfolgt.
So qualifiziert, haben die Helfer/-innen viele Flüchtlinge direkt in das psychosoziale Traumazentrum von Innosozial verwiesen bzw. begleitet, wo Einzel- und Gruppentherapien für fast 100 Erwachsene und Kinder erfolgt sind.
„Aber auch die positive Orientierung auf die neue Heimat ist bei uns im Focus gewesen“, erläutert die Leiterin der Integrationsagentur Agnieszka Bednorz.
„So haben mit dem „Wie funktioniert Deutschland“ Konzept im vergangenen Jahr mehrere Gruppen von je 20 Flüchtlingen die Funktionsweise der deutschen Gesellschaft und das Werteverständnis in mehrwöchigen Kursen in Theorie und mit 20 Praxispartnern erarbeitet. Von der Polizei über Gesundheitseinrichtungen, Behörden bis Beratungsstellen haben die Flüchtlinge gelernt, eigenständig für sich zu sorgen.
In einer Jugendwohngruppe und in vielfältigen psychosozialen Betreuungsmaßnahmen haben Kinder und Erwachsene Anschluss in unseren eigenen Kultur- und Sportangeboten und bei Vereinen gefunden. Die Beratung in allen asylrechtlichen Fragen rundete das Komplettangebot von ineinandergreifenden Angeboten ab.
„All diese Integrationsmaßnahmen immunisieren auch gegen Radikalisierung und helfen Einsamkeit und Konfliktpotential vermeiden“, resümiert Geschäftsführer Dietmar Zöller.
Bis auf die Wohngruppe sind alle Maßnahmen im Wesentlichen vom Land NRW und Stiftungen finanziert. „In Zukunft muss sich das ändern, denn die Kommunen haben ja durchaus angemessene Pauschalen dafür erhalten und nur wenn man diese zur Integration nutzt, kann sie wirklich gelingen“, ist der Innosozial Geschäftsführer überzeugt.

Reflexion der Innosozial Mitarbeiter/-innen zu den Folgen der unerwarteten Zuwanderung von Menschen mit Fluchterfahrung.



Rückblick der Schwangerschaftsberatungsstelle VARIA auf 1 Jahr am neuen Standort in der Heßlerstraße 49 und die Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychotherapeutischen Praxis Heike Dissel- Arrenberg

23.01.2018:

Hamm. Seit einem Jahr ist die Schwangerschaftsberatungsstelle VARIA in der Praxis von Heike Dissel- Arrenberg, Stadtmitte, zu finden. Über 10 Jahre waren die Räume von VARIA in Bockum-Hövel.
„Der neue Standort wurde sehr gut angenommen. Die Nachfrage nach Beratungen ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um etwa 10 Prozent gestiegen“, berichtet Irmgard Husmann, Leiterin der Beratungsstelle VARIA. Insgesamt haben 250 Frauen, Männer und Paare eine Beratung rund um Schwangerschaft, Sexualität und Familienplanung in Anspruch genommen. Darunter waren 100 Schwangerschaftskonfliktberatungen.
„Die Ratsuchenden kamen aus allen Teilen der Stadt Hamm, auch weiterhin aus Bockum-Hövel, zu uns“, beschreibt Gaby Blomann, Ansprechpartnerin für den Standort Hamm.

Die Kooperation mit der psychotherapeutischen Gemeinschaftspraxis für Kinder und Jugendliche hat sich bewährt. „Für mehrere Jugendlichen oder junge Erwachsene, die sich bei uns in psychotherapeutischer Behandlung befinden, hat VARIA zusätzlich Beratungen angeboten. Zu den Themen gehörten Fragen zur sexuellen Entwicklung, kulturell bedingte Probleme von Mädchen mit Migrationshintergrund, Fragen zur Familienplanung und Partnerschaftsprobleme. Der gemeinsame Standort hilft ergänzende Hilfen besser und schneller zu vermitteln und ist ein Gewinn für beide Seiten“, sind sich Frau Dissel-Arrenberg und die Mitarbeiterinnen von VARIA sicher.

Zum kostenlosen Angebot der Beratungsstelle VARIA gehören die Schwangerschafts-konfliktberatung sowie die Beratung für Schwangere, werdende Eltern und Familien mit Kindern unter 3 Jahren. Ratsuchende erhalten Informationen zu gesetzlichen und finanziellen Hilfen. Schwangere in Notlagen haben die Möglichkeit bei VARIA einen Antrag auf Mittel aus dem Hilfsfonds der Stadt Hamm oder der „Mutter und Kind-Stiftung“ zu stellen. Auch für Fragen zu Verhütung, Kinderwunsch, vorgeburtlicher Diagnostik und Problemen in der Sexualität steht das Team zur Verfügung.

Zusätzlich bietet VARIA sexualpädagogische Projekte und Fortbildungen an. 2017 hat das Team in der Stadt Hamm 66 Aufklärungsprojekte in Schulklassen, Elternabende, Vorträge und Fortbildungen zum Thema „kindliche Sexualität“, „Pubertät“, „Mädchen/Jungen“, sexualpädagogische Methoden für den Unterricht, Sexualität und Behinderung durchgeführt.

Das multiprofessionelle Team besteht aus Beraterinnen, einer Therapeutin, einer Frauenärztin, einer weiblichen und einem männlichen Sexualpädagogen.
VARIA ist eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle der Innosozial gGmbH und arbeitet in Kooperation mit dem pro familia Landesverband NRW e.V.

Weitere VARIA-Beratungsstandorte gibt es in den Städten Ahlen, Beckum, Oelde
und Warendorf.

Beratungstermine und Projektanfragen können unter der Telefonnummer 02381-5486116 vereinbart werden. Weitere Infos unter www.innosozial.de und www.dissel-arrenberg.de

Ein erfolgreiches 1. Jahr am neuen Standort: v. l.: Gaby Blomann, Heike Dissel-Arrenberg und Irmgard Husmann



Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Elke Kreutzer
Zeppelinstr. 63
59229 Ahlen
Tel.: 02382 7099-24
Fax: 02382 7099-29
E-Mail

 

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