Seite drucken   Sitemap   Mail an Innosozial   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  
Startseite Über uns Pressemeldungen der Innosozial gGmbH  · 

Pressemeldungen der Innosozial gGmbH

Besuch bei Innosozial in Ahlen
Diekhoff: Psychologische Betreuung von Geflüchteten wichtig

1. März 2019

Der FDP-Landtagsabgeordnete Markus Diekhoff, Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtages NRW, hat sich mit Innosozial Geschäftsführer Dietmar Zöller und seinem Team über die Förderung psychologischer Betreuung von Flüchtlingen ausgetauscht. Die Innosozial gGmbH ist in diesem Feld im Kreis Warendorf sehr aktiv und bemüht mit anderen sozialen Einrichtungen im Kreis Warendorf und darüber hinaus, zu kooperieren, um ein möglichst vielfältiges und effektives Netzwerk zu gestalten. Das psychosoziale Traumazentrum hat in 2 Jahren 170 Flüchtlinge behandelt.

Im Gespräch standen die Themen weiblicher Genitalverstümmelung sowie PTBS (Postraumatische Belastungsstörungen) bei Flüchtlingen auf der Agenda. „Beides wird in der Öffentlichkeit wenig thematisiert und daher ist es umso wichtiger, diese Themen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“ so Zöller, der sich über den Austausch freute.

„Wir haben zur weiblichen Genitalverstümmelung gerade in der letzten Woche im Landtag einen Antrag eingebracht, um durch intensive Informations- und Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein in der Bevölkerung sowie in den staatlichen und nicht-staatlichen Organisation zu schärfen um somit die Handlungsbereitschaft in konkreten Gefährdungsfällen zu erhöhen“ erläuterte Diekhoff das Problembewusstsein der NRW-Koalition. „Ich freue mich, dass das Team von Innosozial sich dieses Tabuthemas annimmt und Betroffenen kompetent zur Seite steht“, sagte Diekhoff.

Hauptgesprächsthema waren aber die Traumata von vor Krieg geflüchteten Menschen. Die traumatischen Erlebnisse vor und während der Flucht und das Warten auf einen Asylbescheid bringen diese Menschen an ihre psychische Leistungsgrenze. Viele Flüchtlinge leiden daher unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Gerade Kinder sind massiv betroffen. Innosozial bietet hier, gefördert unter anderem von der Aktion Mensch, Therapie und Beratung an. Eine schwierige Arbeit, da es in den Kulturräumen vieler Geflüchteter kein Verständnis für psychische Krankheiten gibt. „Wir müssen hier sensibilisieren um den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen zu können. Die Traumata hemmen oftmals auch das Erlernen wichtiger neuer anderer Fähigkeiten - auch den Erwerb der deutschen Sprache. Die Menschen brauchen daher Unterstützung, damit die Integration gelingen kann“ erklärte Psychologin Angelika Dittmann.
Der besondere Vorteil des psychosozialen Zentrums von Innosozial ist die Kompetenz in vielen Herkunftssprachen, der kulturelle Hintergrund und die Weiterbildung als Traumatherapeutinnen
„Mir ist es wichtig, dass weiterhin gute Arbeit in der psychologischen Betreuung der Geflüchteten geleistet wird. Das ist im Interesse auch unserer Gesellschaft, dass sich solche Probleme nicht chronifizieren. Dauerhaft wünscht sich Diekhoff jedoch auch eine bessere Integration niedergelassener Psychiater und Psychologen in die Arbeit. Wir dürfen im Gesundheitssystem keine dauerhaften Doppelstrukturen aufbauen“, sagte Diekhoff abschließend und versprach Unterstützung bei der Fortführung der Förderung der Arbeit von Innosozial mit Flüchtlingen.

(v.l.n.r.): Markus Diekhoff, Jacqueline Gehrcke, Angelika Dittmann, Anna-Lena Hoffmann, Schahrasad Abiad und Dietmar Zöller.



Fußball ohne Ende für die Grundschulmädchen in Ahlen

4. Februar 2019

Ahlen. Am 23. Februar 2019 darf man wieder verschiedene Ahlener Grundschulen mit ihren eigenen Mannschaften beim 6. Ahlener Mädchenfußballturnier begrüßen. Das Turnier findet im Rahmen des „Beyer Girls’ Cup“ in der Sekundarschulhalle in Ahlen statt. Fünf Ahlener Grundschulen sind dieses Jahr vertreten. Im Modus Jeder gegen Jeden“ werden die Mädchenfußballmannschaften von der Barbaraschule, Diesterwegschule, Lambertischule, Martinschule und der Paul-Gerhardt-Schule gegeneinander Fußball spielen. Das Mädchenfußballturnier wird schon zum 6. Mal von Innosozial in enger Kooperation mit der Frauen- und Mädchenabteilung des Ahlener Fußballvereins Rot-Weiß-Ahlen organisiert. „Das Turnier ist nicht mehr von der Ahlener Geschichte wegzudenken“ freut sich Marco Beyer, Turnierorganisator.
Das jährliche Mädchenfußballturnier ist ein wesentlicher Baustein des bereits erfolgreichen Innosozial-Projektes „Sport macht stark - starke Mädchen durch Fußball“. Auf Grundlage der wöchentlichen Fußball-Arbeitsgemeinschaften an den kooperierenden Grundschulen lernen die Mädchen unabhängig von Herkunft, Religion oder Kultur, mit dem runden Leder umzugehen und bekommen die Taktik und Technik des Sportes von qualifizierten Fußballassistent*innen vermittelt. „Mit unserem Projekt greifen wir die Begeisterung der Mädchen auf und nutzen die integrative Kraft des Sportes“, berichtet die Leiterin des Innosozial-Projektes Agnieszka Bednorz.
„Für uns steht im Projekt Chancengleichheit und Teamgeist im Mittelpunkt. Aus dem Grund wird beim Turnier jedes Mädchen unabhängig vom erlangten Platz geehrt“, erklärt Innosozial Projektbetreuerin Olga Vasileiadou. „Gegenseitiger Respekt und Toleranz stehen im Vordergrund. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz!“ ergänzt Martin Temme, RW Ahlens Frauenfußball-Abteilungsleiter.
Das Projekt ist vom Landschaftsverband Westfallen Lippe finanziert. Weitere Infos unter www.innosozial.de.

Sind auf das bevorstehende Event gespannt (v.l.n.r.): Julian Pusch, Alexandra Bode, Agnieszka Bednorz, Olga Vasileiadou, Martin Temme, Fatih Tas und Marco Beyer.



Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Elke Kreutzer
Zeppelinstr. 63
59229 Ahlen
Tel.: 02382 7099-24
Fax: 02382 7099-29
E-Mail

 

Sie haben Fragen zu Veröffentlichungen oder benötigen andere Printmaterialien?
Rufen Sie an oder schreiben Sie eine E-Mail! [Mehr]


 
top